Alle Nachrichten vor drei Tagen

Das antifaschistische Bündnis "Essen stellt sich quer" beschreibt in einer aktuellen Pressemitteilung faschistische Straftaten bei einer Demonstration der so genannten "Steeler Jungs".



Dabei handelt es sich um eine ultrarechte, faschistoide Zusammenrottung aus aktiven Faschisten, Hooligans und Teilen der Rockerszene, die sich seit Wochen als „Bürgerwehr“ inszenieren und in diesem Zusammenhang Aufmärsche durch den Stadtteil durchführen.

Zweimal Hitlergruß

Am Donnerstag, 21. März, dem internationalen Tag gegen Rassismus, haben sich knapp 300 Menschen auf dem Kaiser-Otto-Platz in Essen-Steele versammelt, um gegen die sogenannten „Steeler Jungs“ zu demonstrieren. Die Polizei war mit mehreren Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

 

Während die „Steeler Jungs“ an der allzeit friedlichen Gegendemonstration vorbei liefen, zwängte sich eine Teilnehmerin der „Steeler Jungs“ zwischen zwei dicht parkende Polizeiwagen und zeigte gleich mehrmals hintereinander den Hitlergruß in Richtung der Gegendemonstration.

Show-Laufen der rechten Szene

„Seit der Teilnahme beim Karneval in Freisenbruch zeigen die ‚Steeler Jungs‘ immer öfter, wes Geistes Kind sie sind“, so Christian Baumann von "Essen stellt sich quer". „Die vermeintlich harmlosen Spaziergänge werden immer öfter als Show-Laufen der rechten bis rechtsradikalen Szene erkannt.“ Aufgrund des Hitlergrußes wurde noch vor Ort eine Anzeige gestellt.


Die im September 2018 gegründete Bürgerinitiative "Uns Stinkt‘s" aus dem Herner Stadtteil Unser Fritz freut sich über einen großen Erfolg.



Die Herner Bürgerinnen und Bürger wehren sich gegen die geplante Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch. Am vergangenen Montag, 18. März, übergaben rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative im Technischen Rathaus in Herne die Einwendungen in Form von  Sammellisten. Außerdem übergaben sie zusätzliche Einzeleinwendungen gegen den Antrag auf Erweiterung und Erhöhung der Zentraldeponie Emscherbruch.

 

Die Sammellisten mit den 36 formulierten Einwendungen haben 1.118 Betroffene aus Herne und Gelsenkirchen unterschrieben. Insgesamt ergibt das 28.150 Einwendungen.

Gravierende Fehler in den Gutachten

Darüber hinaus wurden 21 Einzeleinwendungen übergeben, die von fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern verfasst wurden. Diese Einwendungen weisen gravierende Fehler in diesen Gutachten nach.

 

Das Regierungspräsidium in Münster wird die gesamten Einwendungen jetzt formal prüfen und sie an die Antragsstellerin, die AGR mbH, zur Stellungnahme weiterleiten.

Große und vielfältige Unterstützung

„Der nächste wichtige Schritt wird das öffentliche Anhörungsverfahren sein,“ so Heinz-Peter Jäkel von „Uns stinkt‘s“, „zu dem das Regierungspräsidium in Münster zu gegebener Zeit einladen wird. Hier haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nochmals Gelegenheit, ihre Sorgen und Ängste in Bezug auf die beantragte Erweiterung vorzutragen, um diese Erweiterung zu verhindern und endlich die Stilllegung der Zentraldeponie Emscherbruch zu erreichen.“

 

„Die Bürgerinitiative bedankt sich für die überaus große und vielfältige Unterstützung“, so Jäkel und „schließt in diesen Dank auch die politischen Gremien der Städte Gelsenkirchen und Herne ein, die durch ihre einstimmigen Beschlüsse gegen die beantragte Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch den Erfolg der Initiative befördert haben.“


Nach dem Erfolg der ersten Videos von der zukunftsweisenden Bergarbeiterdemonstration am 16. März in Essen, zu der die Bergarbeiterbewegung Kumpel für AUF mobilisiert hatte, sind nun neue Videos veröffentlicht worden.



Vier weitere Videos sind schon veröffentlicht. Man kann sie hier finden.

 

Das erste Video zeigt die Rede des ehemaligen Bergmanns Dennis aus Wuppertal, der von seinen Erfahrungen berichtet. Vorgetragen wird darin auch das Lied "Hugo  Hauer". Die Moderatoren erklären, wer "Hugo Hauer" ist.

 

 

Das zweite Video gibt die Rede des Mitglieds der Marler Bürgerversammlung, Jürgen Pfeiffer, wider, der gegen die Ruhrkohle AG (RAG) klagt.

 

 

Video Nummer drei zeigt die Rede des Experten in Sachen Giftmüll unter Tage und langjährigen Stadtrats von BergAUF Bergkamen, Werner Engelhardt.

 

 

Das letzte Video zeigt Grußworte von Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen und von Andreas Tadysiak, Hauptkoordinator der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung.

 

 

Wir wünschen den Leserinnen und Lesern viel Vergnügen mit den Filmen!