Automobilarbeiterkonferenz

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Volker Kraft: „Ich freue mich sehr auf viele Kollegen aus über 20 Ländern“

Volker Kraft, der 47 Jahre bei Daimler arbeitete und dort Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter war, freut sich auf die Reise zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, die vom 16. bis 23. Februar im südafrikanischen Vereeniging stattfinden wird:

Volker Kraft: „Ich freue mich sehr auf viele Kollegen aus über 20 Ländern“
(rf-foto)

„Ich bin überzeugt, dass dort die internationale Einheit der Autoarbeiter und ihrer Familien enger geknüpft werden kann. Ich fliege zur IAC, weil ich selbst seit vielen Jahren an der Arbeitereinheit über alle Kontinente hinweg arbeite, und das dringend notwendig ist, um die Menschheit und die Erde von Ausbeutung und Unterdrückung zu befreien. Ich freue mich sehr auf viele Kolleginnen und Kollegen aus über 20 Ländern, die ich dort treffen werde.

 

Wir sind bereits in einer neuen Weltwirtschafts- und Finanzkrise. Was da als 'Transformation' bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit Ausbeutung und Arbeitsplatzvernichtung. Alle spüren auch, dass die globale Klimakatastrophe als Folge der Ausbeutung der Natur immer näher kommt, deshalb ist es nötig, dass die Autoarbeiter und das internationale Industrieproletariat zur Kraft werden, die Herrschaft des internationalen Finanzkapitals zu überwinden.

 

Ich freue mich auf die Konferenz, will die Verbundenheit und internationale Solidarität spüren, so dass man gestärkt, mit höherem Bewusstsein und gestärkter Kampfmoral wieder nach Hause geht. Und außerdem freue ich mich auf das Land – ich war noch nie in Afrika!“