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Fridays for Future: Kritik an organisierter Pogromstimmung

Insgesamt waren bei der Demonstration von Fridays for Future (FFF) am 29. November laut einem Bericht der Nordstadt-Blogger 3500 bis 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort.

Korrespondenz

Die MLPD beteiligte sich aktiv und kämpferisch an der Demonstration und hatte im Vorfeld insbesondere in Betrieben und Gewerkschaften dazu mobilisiert. Dies wurde jedoch dadurch erschwert, dass führende Vertreter der FFF zwar Kritik an den völlig wirkungslosen Maßnahmen der Bundesregierung für den Klimaschutz üben, aber das damit verbinden, dass mit einer weiteren Erhöhung der CO2-Steuer die Massensteuern noch stärker erhöht werden sollen. Damit wird voll auf die Linie von Bündnis 90 / Die Grünen eingeschwenkt und die Arbeiter- und Umweltbewegung regelrecht gegeneinander ausgespielt.

Arbeiterinnen und Arbeiter aus den Betrieben kamen mit Schildern

Die MLPD hat zum Klimaaktionstag am 29. November ein Flugblatt herausgebracht, das den ICOR-Aufruf zum Umweltkampftag mit der Überschrift: „Entweder die Mutter Erde stirbt oder der Kapitalismus!“ dokumentierte. Desweiteren verbreitete sie die Erklärung der MLPD „Für die Einheit von Umwelt, Arbeiter- und Jugendbewegung gegen die drohende Umweltkatastrophe! Gib Antikommunismus keine Chance!“ Der REBELL mit seinen ROTFÜCHSEN vertrieb Aufkleber „Gegen die Flutung von PCB unter Tage!“ gegen Spenden. Arbeiterinnen und Arbeiter aus den Betrieben kamen mit Schildern zu der Thematik, dass der Kampf um Arbeitsplätze und für Umweltschutz organisiert werden muss.

 

Bei vielen Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmern stieß es auf Interesse, dass der Kampf gegen die Hautpverursacher der drohenden Umwelt- bzw. Klimakatastrophe organisiert werden muss. Die MLPD, der REBELL und die ROTFÜCHSE ließen es sich nicht nehmen mit ihren Organisationsfahnen aufzutreten und ihr demokratisches Recht wahrzunehmen.

"Orga-Leute" und "Antideutsche" beleidigen und belästigen Genossinnen und Genossen

Das zu torpedieren, wurde wieder massiv von den selbsternannten „Orga“-Leuten von Fridays for Future in Dortmund versucht. Als dies nicht fruchtete, kam wieder eine Truppe von „Antideutschen“ und versuchte die MLPD mit ihrem Transparent an der Teilnahme der Demo zu hindern. Da die MLPD schon mehrmals die Polizei aufgefordert hatte, dass sie die Demonstrations- und Meinungsfreiheit schützen muss, waren die Beamten angewiesen gegen Behinderungen der Demonstrationsfreiheit der MLPD einzuschreiten. Dies taten sie auch weitgehend. Mehrmals wurden „Antideutsche“ wegen der Behinderung der Demonstrationsfreiheit der MLPD und des REBELL zurechtgewiesen. Ein Antideutscher beleidigte eine Genossin der MLPD als „Antisemitin“, was diese sofort zur Anzeige brachte.

Organisierte Pogromstimmung

Der Gipfel war, dass bei einer Zwischenkundgebung - es waren noch ca. 1500 Demoteilnehmerinnen und Demoteilnehmer da - jemand die MLPD als „antisemitische Kleinstpartei“ bezeichnete, um darauf aufbauend die Pogromstimmung gegenüber der MLPD mit Sprechchören: „MLPD raus!“ auf den Gipfel zu treiben. Die MLPD wird Anzeige wegen Verleumdung stellen. Das hat aber wiederum auch dazu geführt, dass sich Demoteilnehmerinnen und -teilnehmer an uns gewandt haben, und ihre Ablehnung gegenüber dieser organisierten Pogromstimmung zum Ausdruck brachten – selbst dann, wenn sie nicht verstanden haben, dass die MLPD ihr demokratisches Recht auf Verbreitung von Flugblättern und dem Tragen ihrer Fahne von ein paar dahergelaufenen „Antideutschen“ und Antikommunisten nicht nehmen lässt.