Dresden

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Wie weiter mit Fridays for Future?

Ungefähr zwei bis dreitausend Menschen – nach unserer Schätzung - nahmen heute an der Dresdner Klimademonstration teil.

Korrespondenz

Die meisten waren sichtbar Schülerinnen und Schüler, aber auch viele ältere Leute waren da. Wie immer gab es viele selbstgeschriebene und gemalte Plakate. Teilweise war im Demozug gute und kämpferische Stimmung - so auch dort wo kurdische Freundinnen und Freunde mit ihren Fahnen und Sprechchören aktiv waren.

 

Allerdings trat - nach dem was wir beim Zuhören mitbekamen - das inhaltliche Problem sehr deutlich zutage: Wie weiter mit der Klimabewegung? Wohin geht FFF? Der Tenor der Redebeiträge orientierte weiterhin auf das völlig unzureichende Pariser Klimaschutzabkommen. Es gibt aber in den letzten Wochen immer mehr Gutachten, Monitoring-Berichte usw., die feststellen, dass die Erwärmung um 1,5 Grad bereits eingetreten ist.

 

Wir stellten in den Mittelpunkt unserer Gespräche: die Bundesregierung ist selbst Täter in der heraufziehenden Katastrophe! Es reicht nicht, immer weitere Appelle an die Herrschenden zu richten. Wir brauchen ein Sofortprogramm!