Stuttgart

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Sternmarsch durch Baden-Württembergs Landeshauptstadt

Trotz Regens demonstrierten 10.000 Schülerinnen und Schüler, Studierende und Leute aus der S21-Protestbewegung, sowie aus Betrieben zum internationalen Umweltkampftag mit Fridays for Future durch Stuttgart.

Korrespondenz

Wie bereits am 20. September wurde von drei Plätzen aus sternförmig zur Abschlusskundgebung vor dem Hauptbahnhof- bzw. dem, was davon übrig blieb - demonstriert. Begeisterung brandete auf, als die Organisatoren bekanntgaben, dass es sich heute um die 53. FFF-Demonstration handelt, „mit der wir die Bundesregierung vor uns hertreiben“.

 

Mittendrin - gut sichtbar - die MLPD mit einem offenen Mikrofon. Das wurde auch von Automobilarbeitern und „Freunden der Internationalen Automobilarbeiterarbeiterkonferenz“, sowie von Illari genutzt, einer Teilnehmerin des Frauenpolitischen Ratschlags aus Bolivien.

 

Natürlich gab es auch meist solidarisch geführte Auseinandersetzungen darüber, warum die MLPD mit ihrer Fahne hier auftritt. Dazu sinngemäß Monika Gärtner-Engel, die gerade in Stuttgart ist, am Mikrofon: „Die MLPD steht für die Kritik am Kapitalismus und für die Frage der gesellschaftlichen Alternative des echten Sozialismus. Mit dem Fahnenverbot soll diese aus der Bewegung gedrängt werden. Dass wir die einzige Partei mit Fahne sind, hat wohl auch mit Konkurrenzdenken zu tun. Denn andere Parteien trauen sich mit Recht nicht, ihre Fahne hochzuhalten, angesichts ihrer Politik.“

 

Weil es ein „neuartiges, gesamtgesellschaftliches Liquidatorentum“ in Deutschland gibt und der Kampf dagegen auch zu einer Sache der an der FFF-Bewegung beteiligten Leute werden muss, verteilte die MLPD die Erklärung der MLPD-Landesleitung: „Wer sich wie ein Linker verhält, wird auch so behandelt – wer sich wie ein Gegner verhält, wird auch wie ein Gegner behandelt!