Argument zum Umweltkampftag der ICOR¹

Argument zum Umweltkampftag der ICOR¹

24 Weltklimakonferenzen endeten im Desaster

Vom 2. bis 13. Dezember findet die 25. UN-Weltklimakonferenz (COP25) in Madrid unter dem Leitsatz “TiempoDeActuar“ („Es ist Zeit zu handeln“) statt.

Von dr

Zeit zu handeln ist schon seit Jahrzehnten, aber das weltweit herrschende Finanzkapital mitsamt seinen ihm untergeordneten Regierungen handelt nur für Maximalprofite und Weltherrschaft und fährt dafür mutwillig unsere Lebensgrundlagen vor die Wand.

 

24 Weltklimakonferenzen, „freiwillige Selbstverpflichtungserklärungen“ gemäß Klimavertrag von Paris, „marktwirtschaftliche“ Konzepte wie der Handel mit „Verschmutzungszertifikaten“ sind ein einziger Betrug und krachend gescheitert. Die G20-Staaten, die 80 Prozent der weltweiten Treibhausgase ausstoßen, haben den jährlichen CO2-Ausstoß von 1990 bis heute von 22,18 auf einen neuen Rekordwert von 36,15 Milliarden Tonnen gesteigert. Im Mai 2019 wurde die bisher höchste CO2-Konzentration seit 3 Millionen Jahren von 414,7 ppm in der Atmosphäre gemessen.

 

2017 war die durchschnittliche Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit bereits 1 Grad Celsius. Das Ziel des Pariser Abkommens, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, ist angesichts der aktuellen durchschnittlichen Erwärmung der Lufttemperatur an der Erdoberfläche von 1,53 Grad Celsius gegenüber dem Jahr 1850 und der sprunghaft zunehmenden Erhitzung der Ozeane völlig unzureichend. Die weltweite Umweltbewegung, die breite Masse der Bevölkerung, wollen nicht tatenlos hinnehmen, wie die Lebensgrundlagen der Menschheit bewusst zerstört werden. Dafür müssen sie sich von Hoffnungen in die herrschende Klasse freimachen und mit dem aktiven Widerstand und dem Kampf um eine befreite Gesellschaft mit der Verwirklichung der Einheit von Mensch und Natur die Verantwortung übernehmen.