Dresden

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Protest und Solidarität gegen den Einmarsch der Türkei

Bereits am Mittwoch, 9. Oktober, versammelten sich mehrere hundert Dresdnerinnen und Dresdner, viele junge Leute, viele Kurden, Vertreter und Mitglieder von MLPD, Linkspartei und andere, um gegen den völkerrechtswidrigen Krieg der Türkei in Nordsyrien zu protestieren.

Korrespondenz aus Dresden

Am Donnerstag, 10. Oktober, - dem Tag X des Einmarschs der Türkei - versammelten sich, organisiert von der Dresdner Montagsaktion rund 150 Menschen, darunter viele kurdische Familien mit Kindern, migrantische und deutsche Arbeiter, Vertreter von MLPD, Mitglieder aus verschiedenen Gewerkschaften zum lautstarken Protest.

 

Ein kämpferischer, lautstarker Demonstrationszug zog langsamen Schrittes, mit vielen Redebeiträgen und einigen Liedern, die Prager Straße hinunter. In kurdischer und deutscher Sprache wurde den zuhörenden Passantinnen und Passanten sowie Demoteilnehmern gesagt, worum es geht. Mit der direkten Übersetzung haperte es noch ziemlich - das muss besser werden. Hier werden Übersetzer gebraucht.

 

Es war eine tolle, solidarische Atmosphäre, und man spürte und hörte die Wut und den Hass auf den „Faschisten Erdogan“, den „ Staatsterroristen Erdogan“, die Heuchelei der Bunderegierung. „Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt“, „Deutsche Panzer raus aus ...“ und „Hand in Hand, gegen den Faschismus in jedem Land“, waren die meistgerufenen Parolen. Viele blieben stehen und hörten zu - es war ein wichtiger Auftakt im Aufbau einer neuen gemeinsamen Widerstandsfront.