Bottrop

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„Krawall bei Kurdendemo“ - eine bewusste Falschdarstellung

Für die MLPD Bottrop hat Vorstandssprecherin Bärbel Kersken die folgende Presseerklärung zur unkorrekten Berichterstattung über die Solidaritätsdemonstration für Rojava verfasst:

Von MLPD Bottrop

Die MLPD Bottrop wendet sich entschieden gegen die Berichterstattung der Bild-Zeitung und des Stern über einen angeblichen „Krawall bei Kurden-Demo in Bottrop“.

 

Tatsächlich hat eine friedliche Kundgebung von ca. 200 kurdischen und deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattgefunden. Von den Anmeldern (DKP und Linkspartei) wurde sie mit offenem Mikrofon geführt und um 18.45 Uhr beendet.

 

Otwin Herzig (MLPD) betonte das Recht des kurdischen und syrischen Volkes, sich zu verteidigen. Gleichzeitig warnte er, die Völker müssten wachsam sein und sich von keiner imperialistischen Macht abhängig machen. Im Kampf gegen Faschismus und Krieg ist eine internationale Einheitsfront notwendig.

 

Bereits vor Beginn der Kundgebung sah und hörte man einen Block offensichtlicher Erdoğan-Anhänger auf der anderen Straßenseite, die lautstark über Lautsprecher und mit türkischen Nationalflaggen von Anfang an die Kundgebung gegen den faschistischen Überfall auf Nordsyrien zu provozieren suchten. Dagegen ging von der angemeldeten Protestkundgebung keinerlei Gewalt aus, die Versammlungsleitung achtete darauf, dass nicht auf Provokationen eingegangen wurde. Die Steine flogen von dem „türkischen Block“, lange nach Ende der Solidaritätskundgebung.

 

Die Überschrift „Krawall bei Kurdendemo“ ist eine bewusste Falschdarstellung und soll wohl bewirken, dass die bundesweite hohe Solidarität der Bevölkerung mit dem berechtigten Kampf der Kurden zersetzt werden soll.

Unsere ganze Solidarität gehört dem kurdischen Befreiungskampf

Wir fordern:

  • Schluss mit den Waffenlieferungen an das türkische Regime!
  • Für das Selbstbestimmungsrecht der Völker!
  • Freiheit für Kurdistan!