Gießen

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Ergreifende Sprachnachricht aus Kurdistan

Am 10. und am 11. Oktober haben jeweils 900 Menschen in Gießen gegen Erdoğan mit seinem faschistischen Staat und Militär, seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf Rojava/ Nordostsyrien zu demonstriert.

Korrespondenz

Der Protest wurde von NAV-DEM Gießen angemeldet und organisiert. Am 11. Oktober startete die Kundgebung um 18 Uhr und löste sich gegen 20.30 Uhr nach einem kurzen, aber sehr lauten Marsch sowie Redebeiträgen am Berliner Platz auf! "Biji Berxwedan YPG!", "Hoch die Internationale Solidarität!" - die Rufe nahmen kein Ende. Sie zogen Passanten an, die sich der Demonstration anschlossen.

 

Zuvor hatten sich alle am Treffpunkt Kirchplatz in Gießen versammelt. Gemeinsam zeigten sich alle solidarisch als Mahnwache gegenüber den Opfern vom Rechtsterror in Halle. Somit waren kurzfristig über 1300 Gießenerinnen und Gießener versammelt. In unserem Redebeitrag auf der Demo sprachen wir auch hier unsere Solidarität deutlich aus.

 

Besonders ergreifend war heute die Sprachnachricht einer Angehörigen aus Kurdistan. Diese berichtete, dass sie nun komplett von der Außenwelt isoliert werden. Sie haben keine Verbindungen über Telefon und TV-Nachrichten und noch schlimmer, sogar die Wasserversorgung wurde gekappt.