Berlin

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Internationalistische Demo der Solidarität mit Rojava und Palästina

Nachdem am Donnerstag in Berlin schon rund 5000 Menschen in Kreuzberg gegen die völkerrechtswidrige Aggression des Erdogan-Regimes demonstriert hatten, beteiligten sich am Samstag, am weltweiten Aktionstag, noch deutlich mehr.

Korrespondenz
Internationalistische Demo der Solidarität mit Rojava und Palästina
(rf-foto)

Neben der großen Mehrheit kurdischer Männer, Frauen und Kinder beteiligten sich zahlreiche türkische und linke Gruppen und Organisationen wie ATIF, Partizan, Aktivisten der Kampagne „riseup4rojava“ sowie die MLPD, das Internationalistische Bündnis und die Linkspartei. Es kam dabei auch zu einem Zusammenschluss mit einer schon vorher angemeldeten Demonstration der Solidarität mit Palästina und einer großen Gruppe von Lateinamerikanern, die in traditioneller Kleidung der Indigenen teilnahmen.

 

Die MLPD bildete mit einem eigenen Lautsprecherwagen und vielen kurdischen und deutschen Mitstreitern einen lebendigen kämpferischen Block. Unterbrochen von kurzen Redebeiträgen am offenen Mikrofon, kurdischer Musik, dem Solidaritätslied, dem italienischen Partisanenlied "Bella Ciao" und dem bekannten Lied über Che Guevara, wurden von Anfang bis zum Ende der Demonstration Sprechparolen gerufen, die Erdogan als Terroristen, Faschisten und Kindermörder anprangerten und zum gemeinsamen Kampf gegen den Faschismus aufriefen.

 

Immer wieder erscholl der Ruf „Hoch die internationale Solidarität“ und es wurden die Namen der von der türkischen Armee angegriffenen Städte gerufen. Verschiedene Redebeiträge der MLPD am eigenen Lautsprecherwagen erhielten immer wieder großen Beifall. Leidenschaftlich sprach eine junge kurdische Frau und Mutter am offenen Mikrofon. Gerne wurden Transparente und Fahnen der MLPD auch von kurdischen Teilnehmern getragen. An einem Büchertisch von People to People wurden mehrere Exemplare der Broschüre zur Herausbildung der neuimperialistischen Länder und des Buchs von Stefan Engel „Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution“ verkauft.

 

Am Schluss der Demonstration bedankten sich kurdische Teilnehmer bei uns für die Teilnahme und Organisierung des lebendigen, kämpferischen Blocks.