Umweltschutzbeitrag

Umweltschutzbeitrag

Bogestra verbessert ÖPNV mit dem Fahrplanwechsel

Endlich einmal eine positive Nachricht! Die Bochum-Gelsenkirchener-Straßenbahn AG (Bogestra) leistet einen positiven Beitrag zum Umweltschutz.

Korrespondenz aus Bochum

Ab dem 15. Dezember 2019 geht das "Netz2020" an den Start. Es gibt kürzere Taktzeiten, mehr Direktverbindungen zwischen den Stadtteilen von Bochum, eine neue Straßenbahnlinie und bessere Anschlussverbindungen der S-Bahnen, Regional- und Regionalexpressezüge der Deutschen Bahn bzw. nichtbundeseigene Eisenbahnen an die Straßenbahnen und Busse der Bogestra.

 

Im Straßenbahnnetz wird sogar ein 7,5-Minuten-Takt angeboten. Der Oberbürgermeister der Stadt Bochum, Thomas Eiskirch, äußert sich zwar: "Eine agile Großstadt wie Bochum braucht einen zukunftsfähigen und bezahlbaren Nahverkehr.“ Das Netz 2020 bildet dafür die Grundlage. Herr Eiskirch macht aber keine Angaben, wie die Fahrpreise entsprechend sinken können. Vor allen Dingen erwähnt er mit keinem Wort die Bezahlbarkeit von Tickets für Menschen mit geringem Einkommen wie Hartz IV-Empfängerinnen und -Empfänger, Bezieherinnen und Bezieher der Sozialhilfe oder Grundsicherung und Rentnerinnen bzw. Rentner mit kleiner Rente.

 

Das bestehende "Sozialticket" kostet jetzt bereits ca. 39 Euro, Kosten in dieser Höhe sind im Regelbedarf für das ALG II oder für die Sozialhilfe bzw. Grundsicherung nicht vorgesehen, allenfalls ca. 23 Euro monatlich. Trotzdem ist das erweiterte Angebot der Bogestra ein erster wichtiger Schritt zum Umweltschutz und sollte Schule machen! In einer Übergangszeit sollten jedoch alle Straßenbahnen mit Ökostrom aus erneuerbaren Energien und alle Busse mit Wasserstoffantrieb fahren.