Thüringen

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Duisburger unterstützen Aufbau der MLPD in Saalfeld

Das Wochenende 10./11. August, das wir zur Unterstützung des Aufbaus der MLPD in Saalfeld verbrachten, war wieder ein beeindruckendes Erlebnis.

Korrespondenz

MLPD und Internationalistisches Bündnis wurden in vielen Gesprächen am Stahlwerk, am Stand beim historischen Marktplatz, und bei Besuchen ausdrücklich wegen der klaren Positionierung gegen rechts und AfD willkommen geheißen.

Klare Kante erwünscht

Viele Saalfelder wünschen sich, dass hier klare Kante gefahren wird. Deshalb ist das auch Inhalt für das nächste Treffen der Wählerinitiative zum Antikriegstag und die weitere Aufbauarbeit. Am Stand hatten wir den aktuellen Kandidaten-Flyer von Gerd Pfisterer - der auch anwesend war - dabei und konnten damit direkt ansprechen.

 

Heftig diskutiert wurde auch unsere sozialistisches Profil als Partei neuen Typs. Viele Erfahrungen aus der DDR, der Wiedervereinigung und ihren Folgen bewegen die Menschen und drängen danach, gemeinsam verarbeitet zu werden. Dazu sind intensive Diskussionen zum Parteiprogramm vorgesehen.

Umweltverbrechen werden angeprangert

Im Nachbarort Rudolstadt ist auf Initiative eines Kollegen eine bisher unbeachtete Büste zum Gedenken an Karl Marx wieder aufgestellt worden. Eine Frau, Arbeiterin und Musikerin, engagiert sich zusammen mit Jugendlichen gegen Auftritte der AfD. Andere prangern Umweltverbrechen in der Region an - wie die Verseuchung von Gewässern und die Abholzung von Bäumen.

 

Am schönen Marktplatz gab es das traditionelle Detsche-Fest, bei dem sämtliche Parteien der Stadt und Vereine gemeinsam ein traditionelles Arme-Leute-Essen herstellen und zugunsten sozialer Einrichtungen verkaufen. Leider hat es noch nicht geklappt, mit einem MLPD-Stand dabei zu sein.

Die Leute herausfordern

Uns ist aufgefallen, dass wir selber, gerade auch im Wahlkampf, bewusst den Partei- und REBELL-Aufbau in den Mittelpunkt rücken müssen. Wir müssen die Leute herausfordern, hier mit anzupacken, statt entweder zu resignieren oder die Politik an Stellvertreter abzugeben. Wir lernen dabei gleichzeitig sehr viel darüber, welches Potential in den Menschen steckt, das organisiert zur Entfaltung gebracht werden kann.

 

In der Jugendarbeit müssen wir auch noch einen Schlag zulegen. In der antifaschistischen Arbeit bieten sich hier gute Möglichkeiten, die Stadt ist voll von Nazi-Schmierereien die danach schreien, beseitigt zu werden. Um all das zu realisieren, sind wir schon gut aufgestellt, brauchen aber auch immer einen konkreten Plan.

Besuch bei der Bergarbeiterrevue in Dorndorf

Auf dem Rückweg von Saalfeld besuchten wir am 11. August noch die Bergarbeiterrevue in Dorndorf – ein weiteres begeisterndes Highlight.