Rojava / Nordsyrien

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Proteste gegen die türkischen Angriffspläne in mehreren Städten

Gestern fanden in mehreren Städten Deutschlands Protestaktionen gegen die aktuellen Angriffspläne des faschistischen türkischen Erdogan-Regimes in Rojava / Nordsyrien statt. Hier erste kurze Berichte aus Stuttgart und Frankfurt/Main:

Von Korrespondenten
Proteste gegen die türkischen Angriffspläne in mehreren Städten
Protestaktion in Stuttgart (Foto: RF)

Stuttgart: Laute Demo gegen türkische Angriffspläne

Rund 100 Teilnehmer demonstrierten heute am Samstag Nachmittag in der gut besuchten Stuttgarter Innenstadt. Die Parolen und Redebeiträge richteten sich gegen den drohenden Überfall der türkischen Armee in Rojava / Nordsyrien.

 

Die Rolle Erdogans als blutiger Kriegstreiber wurde vielfach kritisiert und es wurde zu internationaler Solidarität für die Verteidigung Rojavas aufgerufen. Ein Redner der MLPD verurteilte den Deal, den die USA mit dem Erdogan-Regime über die Einrichtung einer angeblichen "Sicherheitszone" an der nordsyrischen Grenze gemacht hat. Alle fremden Truppen raus aus Syrien! Trotz Drohungen von türkischen Faschisten verlief die Demo ohne Zwischenfälle.

 

Die Aktion diente auch zur Sammlung der Kräfte für eine kämpferische Demo zum Antikriegstag. Diese wird in Stuttgart für Samstag, 31. August, vorbereitet im Anschluss an die Kundgebung des DGB, die um 15 Uhr am Mahnmal für die Opfer des Faschismus beginnt.

Frankfurt/Main: Grußwort des Internationalistischen Bündnisses

Wir waren etwas 200 bis 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es wurden viele Fahnen in kurdischen Farben getragen. Über Lautsprecher wurde für die Passanten erklärt, um was es bei der Demo geht.

 

Bei der Abschlusskundgebung wurde das Internationalistische Bündnis, welches sich mit einem Transparent gegen die Rechtsentwicklung beteiligt hatte, eingeladen, auch einen Redebeitrag zu halten. Wir erklärten unsere Solidarität und gingen dabei auf die gewachsene Konkurrenz durch die imperialistischen und neuimperialistischen Länder ein.