Köln

Köln

Solidaritätsfest für Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika

Zu einem Solidaritätsfest für die Internationale Automobilarbeiterkonferenz (IAC) 2020 in Südafrika hatte die Kölner Vorbereitungsgruppe am vorigen Donnerstag, den 20. Juni 2019, eingeladen.

Korrespondenz aus Köln

37 Gäste kamen und konnten ein leckeres Menü mit Salat, südafrikanischem Lammeintopf oder vegetarischem Gemüsegericht und im Anschluss Kuchen genießen.

Kampferprobte Arbeiterbewegung

Kollegen von Ford stellten mit einer Präsentation die Idee, die Geschichte und die Ziele der IAC vor und informierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über das Gastgeberland 2020, Südafrika, mit seiner bewegten Geschichte. Die weltweit führenden Automobilkonzerne haben alle Fabriken im Land, es gibt eine entwickelte Industriearbeiterschaft und eine kampferprobte Arbeiterbewegung.

 

Neu war für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Abends z.B., dass die Autofirmen teilweise die teuren Medikamente zur Behandlung der HIV-Infektion der Arbeiter übernehmen, um sie auf diese Weise an das Unternehmen zu binden, unter Druck zu setzen und um die Kampfbereitschaft zu ersticken.

Reise- und Urlaubsmöglichkeiten weckten Interesse

Die Möglichkeit, über die Automobilarbeiterkonferenz Kontakt zur "normalen" einheimischen Bevölkerung zu bekommen, reizte viele auch "Nicht-Automobilarbeiter", eine Reise in Erwägung zu ziehen.

 

Beschlossen wurde das Programm mit Liedern der Band Gehörwäsche und eines türkischen Saz-Spielers. Für alle Beteiligten war es ein rundum gelungener und begeisternder Abend. An Einnahmen kamen 687,50 Euro zusammen, von denen die Kölner Vorbereitungsgruppe den Überschuss vor allem für die Unterstützung der Anreise von Automobolarbeitern aus Südkorea einsetzen will.