Türkei

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Die Angst der Herrschenden vor einer sozialistischen Revolution des Volkes

In der faschistischen Türkei geht die Verfolgung linker Oppositioneller wie Künstlerinnen und Künstler, Musikerinnen und Musiker, Journalistinnen und Journalisten, Anwältinnen und Anwälte, Lehrerinnen und Lehrer, Architektinnen und Architekten ebenso auch gegen politisch aktive Studentinnen und Studenten, Arbeiterinnen, Arbeiter, Bäuerinnen und Bauern ungebrochen weiter.

Korrespondenz aus Augsburg
Die Angst der Herrschenden vor einer sozialistischen Revolution des Volkes
(grafik: Halk Cephesi)

Es folgten mehrere Operationen gegen demokratische Einrichtungen wie das Idil Kulturzentrum von Grup Yorum (siehe Rote Fahne News), in der Druckerei der Zeitschrift Yürüyüş (Marsch) und im Anwaltsbüro von Halkın Hukuk Bürosu (Rechtsbüro des Volkes).

Vorwurf: Mitgliedschaft in der DHKP-C

Ihnen werden alle vermeintliche Mitgliedschaft in der sozialistischen DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front) vorgeworfen.

 

Die sozialistische Organisation Halk Cephesi (Volksfront) forderte in einer Pressemitteilung die sofortige Freilassung der Festgenommenen: „Während die ökonomische Krise sich verschärft, nimmt die Wut des Volkes zu“, konstatiert die Gruppe. „Die Revolutionäre, die dieser Wut eine Richtung geben, werden zum Ziel der Regierung. Denn die Regierung weiß, dass es mit ihr zu Ende geht. Und sie weiß, dass es die Revolutionäre sein werden, die ihr Ende bringen.“

 

"Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts in ihr zu verlieren als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" - (Karl Marx, Friedrich Engels, Manifest der Kommunistischen Partei, IV. Marx/Engels, MEW 4, S. 493, 1848)