Bergbau

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„Streik wäre die beste Möglichkeit, etwas zu erreichen“

Die von der Bergarbeiterbewegung "Kumpel für AUF" organisierte Demonstration „Damit darf die RAG nicht durchkommen“, die am 15. Juni durch Bottrop zog, war ein begeisterndes und kämpferisches Erlebnis für alle, die dabei waren - und über die Berichterstattung in Wort, Bild und Video weit darüber hinaus.

Korrespondentinnen und Korrespondenten

Rote Fahne News dokumentiert noch einige Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

 

Eine Demonstrantin berichtete: „Ich bin hier, weil es um die Vergiftung unseres Trinkwassers geht. Sauberes Wasser ist lebensnotwendig, das geht uns alle an. Man muss die Leute von der RAG zur Verantwortung ziehen. Streik wäre die beste Möglichkeit, etwas zu erreichen.“

 

Ein Rotfuchs (die Rotfüchse sind die Kinderorganisation im Rebell, dem Jugendverband der MLPD, d. Red.) aus Duisburg erklärte auf die Frage, warum er auf der Demonstration ist: „Ich bin hier, weil es Spaß macht und weil es für die Arbeiter wichtig ist. Unter der Erde ist viel Gift. Das muss man herausholen, und das müssen die Bosse machen.“

 

„Ich fand es toll, dass es in so kurzer Zeit möglich war, eine solche Demonstration auf die Beine zu stellen“, meinte eine Kollegin aus Witten anerkennend. Weiter sagte sie gegenüber Rote Fahne News: „Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat mich beeindruckt. So fand ich es auch gut, dass die Tierschutzpartei die Demonstration unterstützt hat. Normalerweise wird den Tierschützern immer unterstellt, sie kümmern sich nur um Tiere. Bei der Auftaktkundgebung hat mir gefallen, dass die Bergarbeiter so klare Worte gesprochen haben - kurz und bündig und treffend.

 

Eine weitere Kollegin aus Witten ergänzte: „Sehr beeindruckend fand ich auch Christian Link, der eine sehr kämpferische und klare Rede gehalten hat. Als wir durch die Straßen im Wohngebiet gegangen sind, hat man gemerkt, dass die Leute das Anliegen der Bergleute unterstützen, viele haben auch Spenden gegeben. Ganz toll.“

 

Die Rote Fahne Redaktion bedankt sich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Anwesenheit und Auskunftsfreudigkeit.