Schäffler

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Konzernweiter gemeinsamer Kampf ja – aber zusammen mit der Konzernspitze?

Schon am 7. Juni fand bei Schäffler in Schweinfurt eine halbstündige Protestveranstaltung von 1.500 Beschäftigter statt.

Korrespondenz aus Schweinfurt

Zeitgleich wurde an 26 Standorten in Deutschland protestiert. Organisiert wurde die Aktion über den Gesamt- und Konzern-Betriebsrat als Informationsveranstaltung.

 

Der vom Schweinfurter Betriebsrat eingeschlagene Weg, zusammen mit der Konzernspitze und über einen „vernetzten, regionalen Dialog“ von Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft und Bildung usw., ist im Kern eine Unterordnung unter die Profitlogik.

"Mitnahme der Beschäftigten"?

So schreiben die Schaeffler-Nachrichten der IG Metall: „Die Betriebsräte und IG Metall sind sich einig, dass die Mitnahme aller Beschäftigten bei notwendigen Veränderungen zwingend erforderlich ist. Sie wenden sich solidarisch gegen die von Schließung und Verlagerung bedrohten vier Schaeffler-Standorten in Deutschland (Hamm, Kaltennordheim, Steinhagen und Unna).

 

Weiterhin müssen die Verlagerungen von Forschung, Entwicklung, Produktion nach Osteuropa gestoppt und zeitgleich die Auslastung der Werke in Deutschland und Westeuropa sichergestellt werden. Die Fertigung neuer Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Elektromobilität und Digitalisierung haben dabei oberste Priorität.“

Betriebsübergreifend vor denselben Herausforderungen

Mit dem Begriff des "Transformationsprozesses" wird davon abgelenkt und der Blick wird auf eine gesellschaftliche Alternative verstellt. Aber auch vom gemeinsamen Kampf aller Kolleginnen und Kollegen der Schweinfurter Metallbetriebe (SKF, ZF, Rexroth) die vor denselben Herausforderungen stehen.