19. Internationales Pfingstjugendtreffen

19. Internationales Pfingstjugendtreffen

Der „saubere Unterschied“

Das 19. Internationale Pfingstjugendtreffen, das am 8. und 9. Juni das erste Mal in Truckenthal / Thüringen stattgefunden hat, war auch in diesem Jahr wieder ein Festival der besonderen Art.

Von ffz / Korrespondenz aus Nürnberg
Der „saubere Unterschied“
Verlassene Zelte und Schlafsäcke und jede Menge Müll - die Hinterlassenschaften nach dem Rock-im-Park-Festival in Nürnberg (rf-foto)

Wo sonst als auf dem Pfingstjugendtreffen wird über die Zukunft der Menschheit diskutiert? Wo sonst hat die echte Alternative Sozialismus einen festen Platz? Wo finden interessante Veranstaltungen statt, wo auch Jugendliche einen Einblick in die Betriebe bekommen und von Arbeiterinnen und Arbeitern aus erster Hand erfahren, was der Imperialismus weltweit anrichtet?

 

Wo gibt es mit den „Spielen ohne Grenzen“ - Massenspiele, die nicht nur Spaß machen, sondern bei denen unter dem Motto „Freundschaft im Wettkampf“ das Zusammenarbeiten eine große Rolle spielt? Wo kann man fortschrittliche Bands wie Grup Yorum, Umuda Haikiris, Gehörwäsche, Pueblos etc. hören? Nur hier!

Statt Tonnen von Müll blitzsauberes Gelände

Ein anderer Unterschied zu kommerziellen Festivals wurde jetzt im Nachgang zu Pfingsten deutlich: Die Sauberkeit! Während das Festivalgelände, der Ferienpark Thüringer Wald in Truckenthal, nicht nur feste Sanitäreinrichtungen bietet, wo bei Rock im Park in Nürnberg „Dixi“-Häuschen stehen, wurde das Gelände nach dem 19. Internationalen Pfingstjugendtreffen auch wieder blitzsauber hinterlassen.

 

Anders bei Rock im Park in Nürnberg. Hier entstanden während des Festivals 300 Tonnen Müll, die ein Heer von Müllmännern in tagelanger Arbeit beseitigen musste. Also auch in dieser Hinsicht ein „sauberer Unterschied“.