Fridays for Future

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Demo in Berlin: "Wie weiter?"

Hunderte Schülerinnen und Schüler, Studentinnen, Studenten und ältere Menschen beteiligten sich auch am 31. Mai an der wöchentlichen Kundgebung von Fridays for Future vor dem Bundeswirtschafts- und dem Verkehrsministerium.

Korrespondenz aus Berlin
Demo in Berlin: "Wie weiter?"
Berliner Umweltkämpferinnen auf der Fridays-for-Future-Demonstration am Freitag, 31. Mai in Berlin (rf-foto)

Viele selbst gemachte phantasievolle Plakate und Beiträge machten den Protest und den Widerstand gegen ein „Weiter so“ in der Umweltpolitik der Bundesregierung deutlich. „Wir werden ihr keine Zeit bis zur nächsten Wahl lassen“, meinte einer der jungen Redner.

 

Viel Beifall erhielt auch der Beitrag eines Mitglieds des Internationalistischen Bündnisses und der Umweltgewerkschaft, der die Notwendigkeit der Einheit von Jung und Alt im Kampf gegen die Klima- und Umweltkrise betonte, sich kritisch mit der Unverbindlichkeit des Pariser Klimaabkommens auseinandersetzte und den Kapitalismus als Hauptursache der Gefahr einer globalen Umweltkatastrophe benannte.

 

Neu war auch, dass ein weiterer Redebeitrag sich kritisch mit der Politik der Grünen auseinandersetzte. Mit Interesse wurde von vielen der Aufruf der Umwelt- und der Jugendplattform des Internationalistischen Bündnisses und der Flyer zum 19. Internationalen Pfingstjugendtreffen gelesen. Dort wird vom Jugendverband REBELL auch ein bundesweiter Erfahrungsaustausch organisiert „Fridays for Future - Wie weiter?“