Fridays for Future

Fridays for Future

Kapitalismus-ablehnende Richtung stärkt sich in Vollversammlungen der Studenten

Auch unter Studentinnen und Studenten stärkt sich im Zusammenhang mit der Kritik an der verheerenden Umweltzerstörung durch den Imperialismus die Systemkritik - bis hin zur vollständigen Ablehnung des Kapitalismus.

Korrespondenz

Dazu fanden erste Vollversammlungen an den Hochschulen statt.

Vollversammlung der Berliner Humboldt-Uni beschließt Forderungen

Am 21. Mai wurde in einer Vollversammlung an der Humboldt-Uni in Berlin mit 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Forderungskatalog beschlossen, in dem unter anderem die Unterstützung der Fridays-for-Future-Forderungen beschlossen wurde. Vor allem aber gingen sie über die das Pariser Abkommen hinaus verabschiedeten Forderungen in ihrer Resolution hinaus: „Wir erkennen an, dass die Natur des Kapitalismus auf grenzenlosem Wachstum basiert, weshalb es zur Rettung des Klimas letztlich unabdingbar ist, die kapitalistische Gesellschaftsordnung zu überwinden.“

Erste Vollversammlung an der Uni Leipzig seit sieben Jahren

Am 22. Mai fand an der Uni Leipzig die erste Vollversammlung seit sieben Jahren statt - mit 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Sie forderten unter anderem von der Stadt Leipzig, den „Klimanotstand auszurufen“, die Uni Leipzig bis 2023 vollständig klimaneutral umzugestalten und zur Teilnahme an den Freitagsprotesten aufzurufen.

"Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?" vorgestellt

In einer Vorlesung wurde das Buch „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ von Stefan Engel mit den darin enthaltetenen neun Hauptfaktoren des Umschlags in die globale Umweltkatastrophe, wie Kreislaufwirtschaft und 100 Prozent erneuerbare Energien weltweit aussehen kann, und warum dazu der Kapitalismus beseitigt und der Sozialismus aufgebaut werden muss, vorgestellt. Das stieß auf riesiges Interesse. Es gab einen Büchertisch der MLPD gemeinsam mit dem Jugendverband REBELL, einen Büchertisch der Umweltgewerkschaft, und es wurden neue Kontakte gewonnen. Es ist wichtig, solche Entwicklungen genau zu verfolgen und für den REBELL, den Parteiaufbau und für die massenhafte Mobilisierung auf das Pfingstjugendtreffen zu nutzen.