1. Mai

1. Mai

Harter Arbeitskampf im Pflege- und Reinigungsbereich

In Gießen demonstrierten gestern ca. 500 Menschen am Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse.

Korrespondenz aus Gießen

Dabei waren Vertreterinnen und Vertreter von DGB, ver.di, IG Metall, GEW, Jusus, SDS, Antifa / ARAG , Die Linke, DKP, REBELL, Internationalistischem Bündnis sowie MLPD. Es wurde ordentlich Stimmung auf der anderthalbstündigen Demo-Route gemacht.

 

Parolen wie: „Wir waren, wir sind, wir werden immer sein“; „Hoch die Internationale Solidarität“ und „Der Kapitalismus muss überwunden werden - für die Umwelt!“ wurde friedlich demonstriert.

 

Erst nach der Demo sprachen diverse Politiker aus der kommunalen Politik vor ca. 750 Mitstreiterinnen und Mitstreiter, unter anderem von der Linkspartei und der SPD mit einer Eröffnungsrede. Außerdem sprachen Vertreter des DGB.

 

Besonderes Augenmerk wurde auf die Pflege und auf die Reinigungskräfte im Niedriglohnsektor gelegt, die speziell in Gießen und Marburg gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di einen harten Arbeitskampf führen.

 

Am Kirchplatz waren Stände, wie der der Arbeitslosen-Initiative Gießen - die kostenlose Fahrradreparaturen sowie Kaffee und Kuchen angeboten haben, aufgebaut. Auch der kurdische Kulturverein NAV-DEM und Aleviten versorgten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit leckeren Gerichten aus ihrer Heimat. Stände mit Informationen und ein Wissensmarathon, die von den ver.di-Frauen sowie der ver.di-Jugend durchgeführt wurden, gab es auch. Die Verkehrswende Gießen, die IG Metall, GEW und Amnesty international waren ebenfalls informativ vertreten. Für Getränke und Speisen wurde gesorgt. Für Familien wurde eine Hüpfburg aufgestelllt.

 

Genossinnen und Genossen von MLPD, Jugendverband REBELL und Internationalistischem Bündnis verteilten den Mai-Aufruf der MLPD, verkauften Rote Fahne Magazine und gewannen einige Sympathisanten für das Internationalistische Bündnis. Die Demonstrantinnen und Demonstranten waren sehr offen - auch für grundsätzliche Diskussionen undsie waren überwiegend interessiert an unseren Materialien. Besonders gutes Feedback gab es auch zur Europawahlzeitschrift!