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Weit über 50.000 gegen drohende Klimakatastrophe auf der Straße

Auch in der Schweiz mobilisierte der wachsende Unmut über die zerstörerische Klimapolitik am vergangenen Samstag, 6. April, wieder Zehntausende.

Korrespondenz
Weit über 50.000 gegen drohende Klimakatastrophe auf der Straße
Die Demonstration in Zürich ging unter anderem am Zürichsee entlang (rf-foto)

Erst im Dezember 2018 lehnte das nationale Parlament ein Gesetz ab, das den CO2-Ausstoß beschränken sollte.

Klimabewegung wächst

Seit Anfang 2019 ist die Klimabewegung auch an den Schweizer Schulen größer geworden. Die Freitagsboykotte, die hier "Klimastreik" genannt werden, sind Woche für Woche gewachsen. Eine erste, landesweite Mobilisierung an einem Samstag im März brachte 50.000 Menschen auf die Straßen. Jetzt, bei der zweiten landesweiten Aktion drei Wochen später, sind die Zahlen überall weiter angestiegen.

 

In Zürich marschieren 15.000, in Lausanne 9000. Aber auch in kleineren Städte gehen Hunderte auf die Straße. Die Jugend dominiert und demonstriert vorneweg mit ihren vielen selbstgemalten Plakaten. Doch dieses Mal fiel auch auf, dass mehr und mehr Familien und Ältere („Eltern und Großeltern“) an den Demos teilnehmen.

Medienberichterstattung ändert sich

Auch beginnt sich die Berichterstattung in verschiedenen Medien zu ändern. So wird darüber berichtet, dass die Forderungen der Jugend inzwischen von über 23.000 deutschsprachigen Wissenschaftlern unterstützt werden ...

 

"Die Forderungen ... sind ambitioniert, aber nötig und umsetzbar", erklärte der Berner Gymnasiast Jan Burckhardt in der Aargauer Zeitung.