Hagen

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Fridays for Future: "Das lassen wir uns nicht gefallen"

Rotfüchse aus Hagen berichten: "Wir wollen euch von unserer Teilnahme an den Fridays for Future-Protesten berichten. Wir haben kurz vorher bei den Rotfüchsen (Kinderorganisation im Jugendverband REBELL - Anm. d. Red.) besprochen, dass wir teilnehmen wollen und wie wir das anstellen."

Korrespondenz aus Hagen
Fridays for Future: "Das lassen wir uns nicht gefallen"
Fridays for Future - wie hier in Erlangen sind auch die Kleinen schon ganz groß dabei (rf-foto)

Weiter schreiben sie: "Dazu brauchten wir gute Argumente, wie zum Beispiel, dass Hamburg überschwemmt wird, wenn wir weiter so viel CO2 produzieren. Außerdem warben wir unter unseren Mitschülerinnen und Mitschülern und gingen nach der ersten Stunde mit vier Schülerinnen und Schülern los.

Bei der nächsten Demo sind wir wieder dabei

Die Demo war spitze, spannend und trotz strömendem Regen haben alle bis zum Schluss durchgehalten, auch wenn wir bis auf die Unterhose nass waren. Wir haben es geschafft, viele Pfingstjugendtreffen-Flyer auszuteilen und so viele Leute zum Pfingstjugendtreffen einzuladen. Danach war klar – bei der nächsten Demo sind wir wieder dabei!

Ein Lehrer versuchte einzuschüchtern

Montags, zurück in der Schule, kamen wir zur zweiten Stunde Mathe. Unser Lehrer machte uns richtig blöd an, dass wir Freitags nicht da waren. Er fragte ganz laut in die Klasse: ‚Wo wart ihr denn am Freitag?‘ Wir antworteten: ‚Wir waren bei der Fridays-for-Future-Demo gegen den Klimawandel, gegen die Benutzung von Plastik und die Verschmutzung der Umwelt!‘

 

Er versuchte uns einzuschüchtern, indem er so tat, als hätten wir keine Ahnung vom Klimawandel. Gut, dass Deniz ihm entsprechend antworten konnte. Nachdem der Lehrer hier nicht weiterkam, versuchte er, uns disziplinarisch zu bestrafen, indem er uns eine 6 für die Stunde gab, wozu er überhaupt nicht das Recht hatte.

Rotfüchse haben Beweisfoto

Vor der ganzen Klasse sagte er, dass er als Beamter ja auch nicht streiken dürfte, und dass er uns nicht glauben würde, dass wir wirklich da waren. Zum Glück hatten wir auch ein tolles Beweisfoto gemacht.

 

Das haben wir erstmal beim Rotfuchstreffen besprochen und wollen jetzt viele unserer Mitschülerinnen und Mitschüler für uns gewinnen und dem Lehrer sagen, dass wir das nicht richtig finden, weil:

 

1) Wir haben bisher noch nie in unserer Schulzeit geschwänzt,

2) er nicht das Recht hat, uns für etwas zu bestrafen, was richtig war,

3) sollen anscheinend viele Schülerinnen und Schüler in Deutschland eingeschüchtert werden. Das lassen wir uns nicht gefallen, und deshalb ist es wichtig, etwas dagegen zu unternehmen.

 

Fuchsige Grüße aus Hagen!“