Rojava / Syrien

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Mitglieder des Shammar-Stammes: "Wir sind stolz auf SDF"

Die Nachrichtenagentur ANF berichtet: „Die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) haben am 23. März den militärischen Sieg über den IS verkündet. Führende Persönlichkeiten aus dem Shammar-Stamm haben sich gegenüber der Nachrichtenagentur ANHA zur Befreiung von der islamistischen Terrormiliz geäußert.“

Von ANF / ffz / Korrespondenz
Mitglieder des Shammar-Stammes: "Wir sind stolz auf SDF"
Impression von Newroz in Frankfurt am Main (rf-foto)

Die bewaffneten Kräfte der Shammar "Quwwat as-Sanadid" (Kräfte der Mutigen) sind Teil der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF).

 

Weiter heißt es bei ANF: „Ahmad al-Shadi erklärte: ‚Die Region ist aufgrund des Sieges der Kämpferinnen und Kämpfer der SDF nun sicher. Alle arabischen Stämme sind aufgerufen, die Errungenschaften der SDF zu schützen, sich um die SDF zusammenzuschließen ... .‘

"Einigkeit der Völker"

Die Stämme müssten ein Beispiel der Einigkeit für die Völker bieten und ihre Fehden beenden, so al-Shadi: ‚Wir sind durch Zusammenhalt heute ein Volk geworden. Es gibt keinen Unterschied zwischen den Kurden, den Aramäern und den Arabern. Dank der SDF leben wir hier in Sicherheit und Ruhe. Wir sind stolz auf sie.‘

 

Mihemed al-Shameri ist eine der führenden Persönlichkeiten im großen Shammar-Stamm. Auch er ist der Meinung, es sei die Aufgabe der Stämme, mit den SDF eine Einheit gegen den IS zu bilden.

 

Er rief die arabische Jugend in Nord- und Ostsyrien dazu auf, sich den SDF anzuschließen. So werde man die Pläne des türkischen Staats für die Region durchkreuzen“, so ANF abschließend.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Newrozfest

In Frankfurt am Main hat unterdessen das kurdische Newrozfest für Deutschland stattgefunden. Dazu berichten Korrespondenten: „Eine überwältigende Zahl Menschen sammelte sich ab 9.30 Uhr vor der Alten Oper, wo die Auftaktkundgebung vor der Demo begann.

 

Die Rede der MLPD wurde mit großer Begeisterung und Zustimmung begrüßt. Viele kannten die MLPD durch die Zusammenarbeit an ihrem Ort. Die Demonstration zum Rebstockgelände war unüberschaubar mit mindestens 30.000 Menschen."