Herne

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Umweltaktivisten übergeben über 28.000 Einwendungen

Die im September 2018 gegründete Bürgerinitiative "Uns Stinkt‘s" aus dem Herner Stadtteil Unser Fritz freut sich über einen großen Erfolg.

Pressemitteilung / jw
Umweltaktivisten übergeben über 28.000 Einwendungen
Aktive der Bürgerinitiative "Uns stinkt's" in Aktion (Foto: Uns Stinkt's)

Die Herner Bürgerinnen und Bürger wehren sich gegen die geplante Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch. Am vergangenen Montag, 18. März, übergaben rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative im Technischen Rathaus in Herne die Einwendungen in Form von  Sammellisten. Außerdem übergaben sie zusätzliche Einzeleinwendungen gegen den Antrag auf Erweiterung und Erhöhung der Zentraldeponie Emscherbruch.

 

Die Sammellisten mit den 36 formulierten Einwendungen haben 1.118 Betroffene aus Herne und Gelsenkirchen unterschrieben. Insgesamt ergibt das 28.150 Einwendungen.

Gravierende Fehler in den Gutachten

Darüber hinaus wurden 21 Einzeleinwendungen übergeben, die von fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern verfasst wurden. Diese Einwendungen weisen gravierende Fehler in diesen Gutachten nach.

 

Das Regierungspräsidium in Münster wird die gesamten Einwendungen jetzt formal prüfen und sie an die Antragsstellerin, die AGR mbH, zur Stellungnahme weiterleiten.

Große und vielfältige Unterstützung

„Der nächste wichtige Schritt wird das öffentliche Anhörungsverfahren sein,“ so Heinz-Peter Jäkel von „Uns stinkt‘s“, „zu dem das Regierungspräsidium in Münster zu gegebener Zeit einladen wird. Hier haben die betroffenen Bürgerinnen und Bürger nochmals Gelegenheit, ihre Sorgen und Ängste in Bezug auf die beantragte Erweiterung vorzutragen, um diese Erweiterung zu verhindern und endlich die Stilllegung der Zentraldeponie Emscherbruch zu erreichen.“

 

„Die Bürgerinitiative bedankt sich für die überaus große und vielfältige Unterstützung“, so Jäkel und „schließt in diesen Dank auch die politischen Gremien der Städte Gelsenkirchen und Herne ein, die durch ihre einstimmigen Beschlüsse gegen die beantragte Erweiterung der Zentraldeponie Emscherbruch den Erfolg der Initiative befördert haben.“