Gelsenkirchen

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Erfolgreiche Initiative für "Fridays for Future"-Demonstration

Heute früh verteilten Rebellen und Genossen der MLPD an sechs verschiedenen Schulen in Gelsenkirchen das neueste Flugblatt des REBELL Gelsenkirchen.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
Erfolgreiche Initiative für "Fridays for Future"-Demonstration
(rf-foto)

Anlass war der erfolgreiche weltweite Aktionstag der Fridays for Future-Bewegung am 15. März, bei dem weltweit über eine Million Jugendliche für die Rettung der Umwelt auf die Straße gingen. Auch in Gelsenkirchen beteiligten sich 250 Jugendliche, nachdem der Jugendverband REBELL dazu die Initiative ergriffen hatte.

 

Damit die nächste Aktion noch größer wird, mobilisierten wir mit dem Flugblatt unter den Schülerinnen und Schülern. Viele hatten schon von den "Fridays for Future" gehört. Einhellige Meinung: Wir müssen unbedingt aktiv werden, um unsere Umwelt zu retten!

Bedenken niedergerungen

Dabei hatten manche auch Bedenken, was passiert, wenn man nicht zur Schule geht. Wir argumentierten: Weltweit gehen Jugendliche mutig auf die Straße, boykottieren den Unterricht. Am besten gewinnt man die Mitschüler, um gemeinsam zu den Aktionen zu gehen. Einzelne waren auch selbst bei der Aktion am 15. März und waren begeistert.

 

Der REBELL machte mit dem Flugblatt auch auf antikommunistische Hetze und Ausgrenzungsversuche aufmerksam. Dazu heißt es in dem Flugblatt:

Undemokratische Ausgrenzungsversuche

"Es ist selbstverständlich, dass es bei einer so großen Demo viele verschiedene Meinungen gibt. Deshalb brauchen wir eine demokratische Streitkultur. So haben es die Moderatorinnen am 15. März in Gelsenkirchen auch gemacht, wie jeder im Video auf waz-online sehen kann. Doch jetzt wird im Nachhinein von Einzelnen versucht, den REBELL aus dieser Bewegung auszugrenzen.

 

Das ist absolut undemokratisch und eine Spaltung, die wir in so einer übergreifenden Bewegung überhaupt nicht brauchen können! Organisationen dürfen nicht dominieren, aber sie gehören dazu. Es ist doch gut, wenn Jugendliche mit einer Überzeugung sich zusammenschließen. ... Ein Versuch, die Bewegung zu instrumentalisieren, ist es eher, aufgrund seiner eigenen Meinung andere aus der Bewegung ausgrenzen zu wollen und seine eigene politische Meinung dabei zu verheimlichen.

 

Nicht jeder muss die Kapitalismuskritik teilen, aber sie darf nicht verboten werden. Vertreter der Partei Die Grünen versuchen bundesweit Kapitalismuskritik in der FFF-Bewegung zu verbieten." (Hier der gesamte Flugblatt-Text: Seite 1, Seite 2)

Nächste Demonstration am 22. März

Wir warben für das Vorbereitungstreffen der nächsten "Fridays for Future"-Aktion, das am heutigen Dienstag um 17.30 Uhr im Jugendzentrum CHE stattfindet. Jetzt freuen wir uns schon auf eine rebellische Demonstration am 22. März!