Albstadt

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Wie geht es weiter mit Fridays for Future?

Im Vorfeld des weltweiten Fridays-for-Future-Aktionstags am kommenden Freitag gibt es an vielen Orten und in der Schülerbewegung heftige Diskussionen um den weiteren Weg.

Korrespondenz aus Albstadt
Wie geht es weiter mit Fridays for Future?
Foto: school strike / CC BY 2.0

Zwei Linien stehen sich im Kampf gegenüber: Beschränkung auf den bürgerlichen kapitalismuskonformen Rahmen oder Weiterentwicklung zum nachhaltig organisierten Widerstand mit der Perspektive des Sozialismus?

Überparteilichkeit verteidigen

Allein in Baden-Württemberg sind bisher Schülerproteste und Demonstrationen oder Kundgebungen in 40 Städten geplant. Nicht zufällig kommen diese Diskussionen besonders in den Städten auf, in denen die MLPD und/oder der Jugendverband REBELL sowie andere kämpferische Organisationen von Anfang an aktiv beteiligt sind.

 

Statt das Prinzip „Wir als Friday for future sind eine überparteiliche Bewegung“ - wie es im Grundsatzpapier heißt - zu beherzigen, wollen verschiedene „Organisationsteams“ teilweise alle Parteien, vor allem aber die MLPD ausschließen.

Spalter verbreiten Antikommunismus

Insbesondere die Grünen oder die Grüne Jugend schwingen sich zum Beispiel in Stuttgart und Balingen/Albstadt zu "Mahnern" vor der MLPD auf und verbreiten aggressiven, offenen oder subtilen Antikommunismus. Davor dürfen sich weder MLPD und REBELL noch die streikenden und engagierten Schüler einschüchtern lassen.

Wie soll es nach dem 15. März weitergehen?

Heiß wird auch darüber diskutiert, wie es nach dem 15. März weitergehen soll. Verschärftes Vorgehen von Schulbehörden mit Aussagen wie „Einmal lassen wir es noch durchgehen“ ist ebenso angekündigt, wie die Orientierung auf rein persönliches umweltbewusstes Verhalten und die bevorstehenden Kommunal- und Europawahlen.

 

Das bald bevorstehende 19. Internationale Pfingstjugendtreffen ist auch ein geeignetes Forum für die Diskussion um die Zukunft der Fridays-for-Future-Bewegung und die Stärkung der Organisiertheit der Jugend im Jugendverband REBELL und der MLPD. Am 15. März geht es deshalb auch um eine breite Mobilisierung zu den örtlichen Vorbereitungsgruppen des REBELL.