Thüringen

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Vorsicht vor antikommunistischer Spaltung in Jena!

Die MLPD Jena hat gegen einen antikommunistischen Spaltungsversuch auf der Seebrücke-Demonstration¹ ein Flugblatt herausgegeben. Darin schreibt sie unter anderem:

MLPD Jena

Jetzt kam es zur Spaltung der von „Jugend gegen Rechts“ angemeldeten Seebrücke-Demonstration am 6. März in Jena. Für uns von der MLPD war klar, dass wir uns solidarisch an dieser wichtigen Demonstration gegen die reaktionäre Flüchtlingspolitik der Regierung beteiligen. Was dann allerdings passierte, war ein Unding. Verschiedene Veranstalter forderten von uns, unsere MLPD-Fahne runter zu nehmen.

 

In Deutschland wurde das Koalitionsrecht in harten Kämpfen gegen den Kaiser, gegen die Kapitalisten und gegen den Faschismus durchgesetzt und verteidigt. Dazu gehört auch das Zeigen von Fahnen. Wenn Fahnen von vielen Initiativen, Organisationen und Parteien auf einer Demonstration wehen, unterstreicht das die Breite der Bewegung, die dringend notwendig ist. Auf der ganzen Welt protestieren Menschen unter ihren Fahnen - nur nicht in Jena? Unsere aktive Teilnahme war völlig „stressfrei“, bis die Attacken gegen uns begannen.

Schäbiges Verhalten

Offene Antikommunisten und Antideutsche unter den Ordnern waren die treibenden Kräfte, die die Polizei holten , dann handgreiflich wurden und sogar applaudierten, als Jonas Riese und Anatole Braungart, unsere beiden Kandidaten der Internationalistischen Liste/MLPD in Jena zur Landtagswahl von der Polizei abgeführt wurden.

 

Was für ein schäbiges Verhalten, darauf stolz zu sein, Zensur mit Hilfe der Polizei durchzusetzen. Dabei ist der Einsatz der Polizei grob rechtswidrig: Das zeigen zugelassener Symbole ist in Deutschland geschützt und die Handgreiflichkeiten gingen allein von den Ordnern aus. Wir werden deshalb Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen! ...

 

Hier das komplette Flugblatt als pdf-Datei