Thüringen

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Dritte Anzeige wegen angeblichem Hausfriedensbruch bei Siemens

Seit einigen Monaten finden nun regelmäßig Einsätze der MLPD am Werkstor vor Siemens in Erfurt statt.

Korrespondenz aus Erfurt

Trotz 6,12 Milliarden Gewinn (weltweit) in 2018 sollen in Erfurt von 600 Arbeitsplätzen 200 abgebaut werden. Die MLPD steht den Kolleginnen und Kollegen solidarisch zur Seite und diskutiert mit ihnen, wie man dagegen den Kampf aufnimmt.

Teil der Pförtner und die Polizei "glänzen" durch Unfreundlichkeit und Unkenntnis

Das passt dem Siemens-Vorstand nicht. Er gab die Anweisung, dass vor seinem Tor keine Flugblätter verteilt werden dürfen. Sowohl ein Teil der Pförtner als auch die regelmäßig anrückende Polizei "glänzen" sowohl durch Unfreundlichkeit als auch Unkenntnis - sie meinen der „Hausfrieden würde gestört“.

Unrechtmäßig vom Werkstor verbannt

Am Morgen des 15. Februar hinderte die Polizei erneut unsere Genossen, den Kolleginnen und Kollegen von Siemens Erfurt solidarisch zur Seite zu stehen. Unter der fadenscheinigen Begründung, diesmal sogar den kompletten „Betriebsablauf zu stören“, wurden sie entgegen ihrer demokratischen Rechte einer polizeilichen Maßnahme unterworfen. Zum dritten Mal erging eine Anzeige wegen angeblichem „Hausfriedensbruchs“. Wieder wurden sie unrechtmäßig vom Werkstor verbannt. Diese Provokation darf nicht kampflos hingenommen werden.

MLPD: entschiedener Protest

Die MLPD protestiert entschieden gegen diese Einschüchterungsversuche! Auch bei Siemens Erfurt gilt: Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!