Palästina / Israel

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„Süddeutsche Zeitung“ muss Falschbehauptungen über Andreas Zumach richtigstellen

Wie der Journalist und Publizist Andreas Zumach mitteilt, muss die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) Falschbehauptungen über ihn in ihrem Artikel über die BDS-Kampagne (Kurz für Boykott, Divestment and Sanctions) vom 28. Januar unterlassen und richtigstellen.

Von Andreas Zumach

„In dem Artikel 'Hauptsache dagegen - BDS in der Kulturszene' in der SZ von diesem Datum hatte SZ-Redakteur Thorsten Schmitz über meine Rede vom 7. November 2018 an der Münchner Universität zum Thema 'Israel , Palästina und die Grenzen des Sagbaren' berichtet ...", so Zumach.

 

Weiter erklärt er: „Schmitz stellte mehrere verleumderische Falschbehauptungen über meine Person auf. Dazu hat die SZ in der Print- und Onlineausgabe vom 5. Februar folgende von meinem Anwalt Johannes Eisenberg erwirkte Gegendarstellung veröffentlicht nebst ausdrücklicher Richtigstellung der Redaktion:

Gegendarstellung

... Sie schreiben über mich: ‚Er zählt auf, was er an BDS gut findet. Israels Regierung sei ‚die größte Gefahr für Frieden‘, sagt er.‘ Dazu stelle ich fest: Ich habe nichts genannt, was ich an BDS gut finde. Ich habe nicht gesagt, dass Israels Regierung die größte Gefahr für Frieden sei. Gesagt habe ich: ‚Die völkerrechtswidrige Besatzungspolitik der israelischen Regierung ist die größte Gefahr für eine gesicherte und auf Dauer unbedrohte Existenz des Staates Israel.“

Reaktion der SZ-Redaktion

Die SZ-Redaktion erklärte dazu: „Herr Zumach hat Recht. Die Redaktion.“ ...

 

Zumach abschließend: „Auf Nachfragen in der Diskussion zu meiner Rede habe ich noch einmal bekräftigt: ‚Für mich gilt völlig grundsätzlich, dass ein Staat, der für sich reklamiert, ein Staat welcher Religion auch immer zu sein, notwendigerweise andere, die dazu dann nicht gehören, diskriminiert. Und deswegen kann er kein demokratischer Staat sein. Und ich sage das ausdrücklich mit Richtung auf das Ayatollah-Regime in Teheran genauso wie mit Blick auf die Behauptung, wir in Deutschland seien eine christliche Nation. Das ist nicht spezifisch in irgendeiner Weise gegen den Staat Israel und die dort lebenden Juden gerichtet.‘“