Wellpappe Gelsenkirchen

Wellpappe Gelsenkirchen

Neue Winkelzüge des Herrn Palm

Das überparteiliche Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen informiert über neue Winkelzüge des Wellpappe-Konzernchefs Wolfgang Palm:

Von AUF Gelsenkirchen
Neue Winkelzüge des Herrn Palm
Die Mahnwache der Wellpappe-Belegschaft im November 2016 (rf-foto)

Wellpappe - das erinnert zu allererst an die unerwartete Insolvenz 2016, die auf erbärmliche Art vom Wellpappe-Konzernchef Wolfgang Palm durchgedrückt wurde. Er brachte die 96 Kolleginnen und Kollegen um ihren Arbeitsplatz und sogar um einen Sozialplan. Diese sind bis heute völlig empört, und trugen finanzielle und psychische Auswirkungen für sich und ihre Familien davon.

Neuer Trick von Palm

"Palm will sich offensichtlich jetzt eines neuen Tricks bedienen. Unter dem Firmen-Siegel der Monowell, die zur Palm-Gruppe gehört, soll in Gelsenkirchen künftig wieder produziert werden. Was läuft da ab?", fragte Toni Lenz, sachkundiger Einwohner für AUF Gelsenkirchen im Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Beschäftigungsförderung und Tourismus, WBT.

Wo kommt jetzt das Geld her?

"… Damals war die Rede von veralteten Anlagen im Werk, die keine Aufträge mehr bringen würden. Geld für die Modernisierung fehlte angeblich laut Palm. Und wo kommt jetzt das Geld her? ...

 

Das wirft auch die Frage auf, ob da alles mit rechten Dingen zugeht. Die Kolleginnen und Kollegen von früher, die davon Wind bekamen, sind stinkesauer. Für sie kommt der sang- und klanglose Rausschmiss von 2016 wieder hoch. Warum werden sie nicht für zu besetzende Arbeitsplätze wieder eingestellt, wenn die Produktion neu aufgenommen wird? Viele von ihnen sind noch heute auf der Suche nach Arbeit oder in unbefriedigenden Arbeitsverhältnissen.

SPD und CDU wollten nicht darüber sprechen

Viele kritische Fragen für eine interessierte Öffentlichkeit. Offensichtlich aber nicht für SPD und CDU, die am 31. Januar im Ausschuss für Wirtschaftsförderung nicht darüber sprechen wollten“, so Toni Lenz. „Ich habe eine Anfrage eingebracht und werde zur nächsten Sitzung einen Tagesordnungspunkt beantragen. So leicht sollte man Palm nicht davonkommen lassen“.