Kolumbien

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Solidarität mit dem Kampf der GM-Arbeiter

Die Internationale Koordinierungsgruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordinationn hat eine Solidaritätserklärung an die Belegschaft von GM Colmotores in Bogota/Kolumbien und an die Gewerkschaften Sintragmcol und Sintraime geschickt:

ICOG der Internationalen Automobilarbeiterkoordination
Solidarität mit dem Kampf der GM-Arbeiter
Arbeitskampf bei GM in Brasilien (rf-foto)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind empört über die beabsichtigte Schließung eures Werks, mit der Tausenden Familien ihre Existenzgrundlage entzogen wird. Und wir erklären unsere volle Solidarität im Kampf gegen diese Schließung. Damit darf die GM-Konzernführung nicht durchkommen. Auch nicht mit den weiteren bekannt gegebenen Schließungsplänen von Werken in den USA und Südkorea. GM will sich damit auf die weltweite Vernichtungsschlacht der Autokonzerne einstellen und die Lasten voll auf die Arbeiterinnen und Arbeiter abwälzen.

So entwürdigend behandeln sie ihre Belegschaften

Eiskalt wurden euch die geplanten Massenentlassungen einen Tag vor den Weihnachtsferien bekannt gegeben. Das ist typisch für sie, so entwürdigend behandeln sie ihre Belegschaften. Vorher hatten sie schon systematisch die Ausbeutung verschärft, die Produktion gesteigert, ohne die Belegschaft aufzustocken, und kranke Kollegen gekündigt, sowie einen kämpferischen Gewerkschaftsführer entlassen.

Angst vor den kampferprobten GM-Belegschaften

Ihr Vorgehen zeigt aber auch ihre Angst vor den kampferprobten GM-Belegschaften. Gegen die Schließung des Opel-Werkes in Bochum/Deutschland hatte es weltweite Proteste und Solidarität gegeben. Die Internationale Automobilarbeiterkoordination hatte daran wesentlichen Anteil. Daran ward auch ihr beteiligt.

 

Die Opel-Belegschaften haben die Schließung nie akzeptiert und die Fackel des Kampfes weitergetragen. In diesem Sinn setzen wir uns für die zügige Information aller Automobilarbeiter weltweit ein und fördern die gegenseitige Solidarität bis hin zu Solidaritätsstreiks.

 

Kampf um jeden Arbeitsplatz – schon im Interesse der Jugend!

Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, bzw. den 6-Stunden-Tag bei vollem Lohnausgleich konzernweit!

Für volle gewerkschaftliche und politische Rechte, für ein umfassendes Streikrecht!

 

Carlos Luiz Prates Mancha (Brasilien), Diego Rejon Bayo (Spanien), Jörn Kleffel (Deutschland)

Die Koordinatoren der ICOG, im Namen der Internationalen Koordinierungsgruppe