Vorwand "Dieselkrise"

Bosch vernichtete letztes Jahr 600 Arbeitsplätze

Der Boschkonzern hat 2018 im saarländischen Homburg und im bayerischen Bamberg insgesamt 600 Arbeitsplätze vernichtet. Konkret geschah das über Vorruhestandsregelungen bei festen Mitarbeitern und um nicht verlängerte befristete Verträge. Die Kolleginnen und Kollegen fürchten auch im laufenden Jahr weitere Stellenstreichungen. Der Bosch-Vorstand begründet die Arbeitsplatzvernichtung mit sinkender Nachfrage nach Komponenten für Dieselmotoren. Vergisst aber meist die eigene tiefe Verstrickung in den kriminellen Abgasbetrug dabei zu erwähnen.