Update Petitionsseite

Update Petitionsseite

Ja zur breiten Debatte! Nein zur rassistischen Hetze gegen Alassa Mfouapon!

Im Zusammenhang mit der Erfolgsmeldung über die Rückkehr des Flüchtlingsaktivisten Alassa Mfouapon aus Italien entwickelte sich eine breite Debatte und Medienresonanz. Darauf reagieren ultrareaktionäre, rassistische Kräfte - unter anderem von der AfD mit einen feigen Shitstorm im Internet. Dazu hat der Freundeskreis Alassa auf der Petitionsseite des "Ellwangen Appell" ein Update veröffentlicht, aus dem wir zitieren:

Von Freundeskreis Alassa / ffz
Ja zur breiten Debatte! Nein zur rassistischen Hetze gegen Alassa Mfouapon!
Große Wiedersehensfreude zwischen Alassa Mfouapon und seinen Freunden auf der Internationalistischen Weihnachtsfeier in Stuttgart (rf-foto)

Seit neun Tagen ist Alassa Mfouapon wieder zurück in Deutschland. Er ist einer der Initiatoren der Flüchtlingsselbsthilfe „Jetzt reden wir!“ nach der diffamierenden Behandlung der Bewohner der LEA Ellwangen im Zusammenhang mit dem martialischen Polizeieinsatz am 3.5.2018. Inzwischen hat Alassa Mfouapon - von Italien aus - gegen diesen Polizeieinsatz geklagt. ...

 

Infolge der Flüchtlingsaktivitäten wurde Alassa Mfouapon bundesweit aufgrund von Medienberichterstattung, durch Veranstaltungen und Kongresse der Flüchtlingssolidarität usw. bekannt. Als Dank für seinen engagierten Einsatz gegen Polizeiwillkür und für demokratische Rechte und Freiheiten wurde er dann selbst in einer Nacht- und Nebel-Aktion nach Italien abgeschoben.

Enormer Zuspruch für die Petition

Der Freundeskreis Alassa hatte sich nach der Abschiebung gebildet, breite Öffentlichkeitsarbeit und eine Petition gestartet. Sie fand - für eine politisch derart exponierte Initiative - enormen Zuspruch mit inzwischen 20.774 Unterzeichner*innen. Unter anderem unterschrieben Max Herre, Musiker; Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete; Prof. Jean Ziegler Mitglied im beratenden Ausschuss des UN-Menschenrechtsrates; Konstantin Wecker, Musiker; Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD; Dieter Reicherter, Richter am Landgericht a.D.; Lutz van Dijk, Schriftsteller; Thomas Nuding, Head of Mission der LIFELINE im Juni 2018.

 

Am 21.12. ist Alassa Mfouapon nach Deutschland zurückgekehrt – empfangen von ca. 200 begeisterten Unterstützer*innen auf einer Solidaritätsfeier. Die Rückkehr von Alassa Mfouapon sorgt inzwischen für breites öffentliches Interesse und wird aufmerksam verfolgt. ... Allerdings diffamiert BILD die völlig gewaltfreie Aktion der Flüchtlinge gegen die Abschiebung ihres Kollegen aus Togo am 30. April in übelster Manier als ‚Randale‘.

Die rassistische Hetze gegen Alassa Mfouapon und seine Unterstützerinnen und Unterstützer wird scharf zurückgewiesen (rf-foto)
Die rassistische Hetze gegen Alassa Mfouapon und seine Unterstützerinnen und Unterstützer wird scharf zurückgewiesen (rf-foto)

In Kürze

  • Nach Alassa Mfouapons Rückkehr entfachen rassistische und faschistische Kräfte im Internet einen Shitstorm
  • AfD-MdB fordert die Todesstrafe für Alassa
  • Freundeskreis Alassa fordert jeden und jede auf, die Wahrheit über Alassa zu verbreiten

 

 

Auf die aktuelle Berichterstattung über die Rückkehr von Alassa Mfouapon reagieren nun AfD, Pegida und Co.: Über die sozialen Medien und Kommentarfunktionen wird diffamiert und menschenverachtend gehetzt. Alassa Mfouapon wird als Straftäter verleumdet.

Todesstrafe für Alassa gefordert

Thomas Seitz, Bundestagsabgeordneter der AfD, fordert gar in diesem Zusammenhang die Wiedereinführung der Todesstrafe. ... Die AfD fordert die weitere Verschärfung der ohnehin bereits menschenverachtenden Flüchtlingspolitik der Bundesregierung / aus dem Hause Seehofer, durch die bereits Zehntausende zu Tode gekommen sind.

 

Die selbstbewusste Aktivität der Flüchtlinge in der LEA Ellwangen erfüllt sie mit besonderem Hass. So hatte das fraktionslose AfD-Mitglied Gedeon in der Landtagsdebatte am 9. Mai 2018 unter dem Beifall der AfD geradezu rassistische Volksverhetzung betrieben: "Das war eine abgesprochene Zusammenrottung von Migranten. … Der Vorfall in Ellwangen steht genauso wie die Aktionen am 7. Juli 2017 beim G20-Gipfel in Hamburg für den beginnenden Bürgerkrieg in diesem Land."

 

Die Debatte zeigt deutlich: der Kampf um den Polizeieinsatz in Ellwangen und die damit verbundene Auseinandersetzung - nicht zuletzt um das Asyl von Alassa Mfouapon und die Unterstützung seiner Klagen - werden auch 2019 ein wichtiger Brennpunkt fortschrittlicher Flüchtlingspolitik und des Einsatzes gegen die Rechtsentwicklung der Bundesregierung, sowie faschistoide und faschistische Triebe aller Art bleiben.

Der Freundeskreis Alassa bedankt sich herzlich für alle Initiative von Euch 2018 und wünscht uns gemeinsam viel Erfolg 2019!

Er ruft alle Unterstützerinnen und Unterstützer auf:

1. Antwortet auf die Hetze und verbreitet die Wahrheit über Alassa, die LEA Bewohner und den Polizeieinsatz!

2. Die Petition wird noch bis 6. Januar 2019 weiter geführt. Auf zum Endspurt!

3. Spendet weiter für den Fond „Alassa“ bei der Solidaritäts- und Hilfsorganisation Solidarität International e.V.: Frankfurter Volksbank, IBAN: DE86 5019 0000 6100 8005 84, BIC: FFVBDEFF

Auf ein solidarisches Jahr 2019! Refugees are welcome!“

MLPD erklärt ihre Solidarität

Diesen guten Wünschen schließt sich die MLPD an und erklärt auch weiterhin ihre Solidarität mit Alassa Mfouapon und dem Kampf gegen die menschenverachtende Abschiebepolitik der nach rechts gerückten Bundesregierung. Hoch die internationale Solidarität!

 

Hier kann die komplette Pressemitteilung gelesen werden!