Ungarn

Orbán-Regierung hält Proteste für "bedeutungslos"

Ein Sprecher der faschistoiden ungarischen Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte gegenüber der New York Times in bodenloser Ignoranz die Massenproteste für "bedeutungslos". In Wahrheit weiten sie sich aus. Anlass war das "Sklavengesetz": Die Zahl der möglichen Überstunden auf 400 pro Jahr erhöht. Die Proteste richten sich auch gegen eine zur selben Zeit beschlossene Justizreform und weitere Bestandteile der reaktionären Politik Orbáns. Am Sonntag verlagerten sich die Demonstrationen vor den Sitz des staatlichen Fernsehens MTV.