12./13. Januar

Auf nach Berlin zum Gedenken an Liebknecht und Luxemburg!

Im Januar 2019 jährt sich zum 100. Mal der Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

Von jas
Auf nach Berlin zum Gedenken an Liebknecht und Luxemburg!
Abschlusskundgebung auf dem Vorplatz der Gedenkstätte der Sozialisten anno 2018 (rf-foto)

Ein Mord, der von einem SPD-Politiker, Gustav Noske, in Auftrag gegeben wurde. Noske hatte Anfang 1919 den Oberbefehl über die regulären Truppen und die faschistischen Freikorps in Berlin und Umgebung und er war der Mann, der eine sozialistische Revolution verhindern sollte. Er ordnete eine Telefonüberwachung der revolutionären Anführer an. Wenig später wurden sie in Schutzhaft genommen und ermordet. Ausgeführt wurden die Morde von Faschisten im Staatsapparat.

Viele Sozialdemokraten schämen sich

Telefonüberwachung, Schutzhaft, Faschisten im Staatsapparat - erschreckend aktuelle Schlagwort in Zeiten der Einführung neuer Polizeigesetze und Aufdeckung von faschistischen Netzwerken in Polizei und Bundeswehr. Die revolutionäre Situation 1918/1919 in Deutschland ist nicht mit heute zu vergleichen und doch wird hier sehr deutlich, wozu solche verschärften Gesetze eingeführt werden: Die Verhinderung einer sozialistischen Revolution. Einer Revolution, die Ausbeutung und Unterdrückung abschafft.

 

Die SPD hat niemals die Verantwortung für die Ermordung Liebknechts und Luxemburgs übernommen und viele Sozialdemokraten - damals wie heute - schämen sich dafür. Aber dann muss man auch konsequent sein und sich von einer Partei lösen, die schon lange keine Arbeiterpartei mehr, sondern eine Monopolpartei ist.

100 Jahre Novemberrevolution - 50 Jahre Parteiaufbau

Die revolutionäre Arbeiterpartei in Deutschland, die MLPD, feiert am 12. Januar in Berlin (wichtiger Hinweis zu verändertem Veranstaltungsort) den 100. Jahrestag der Novemberrevolution mit einer Großveranstaltung mit festlicher Rede und einer großen Revue.

 

Es ist zugleich eine Feier anlässlich 50 Jahre Parteiaufbau der MLPD, die 1982 gegründet wurde und die die revolutionäre Tradition in Deutschland fortsetzt, aus Fehlern und schmerzlichen Niederlagen die Lehren gezogen hat und Antworten hat, wie eine internationale sozialistische Revolution im 21. Jahrhundert Wirklichkeit wird.

 

Am darauf folgenden Tag gedenken wir mit einem kämpferischen, internationalistischen Demo-Block und gemeinsam mit zehntausenden Linken, Kommunisten und fortschrittlichen Menschen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg.

 

Alle weiteren Infos gibt es hier