Reporter ohne Grenzen

2018 weltweit 80 Journalisten getötet

2018 sind weltweit mindestens 80 Journalisten, Bürgerjournalisten und andere Medienmitarbeiter und -mitarbeiterinnen in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet worden, 15 mehr als im Vorjahr. Mehr als die Hälfte von ihnen kam in fünf Ländern ums Leben: in Afghanistan, Syrien, Mexiko, Jemen und Indien. Von den 348 weltweit inhaftierten Medienschaffenden sitzt mehr als die Hälfte in China, Ägypten, der Türkei, Iran und Saudi-Arabien im Gefängnis. Das geht aus der Jahresbilanz der Pressefreiheit 2018 hervor, die Reporter ohne Grenzen (ROG) am heutigen Dienstag veröffentlicht hat.