Ellwangen-Appell

Keine Hetze gegen Geflüchtete wegen Freiburg!

Adelheid Gruber, Initiatorin der Petition "Ellwangen-Appell: Holt Alassa Mfouapon sofort zurück nach Deutschland!", weist den Vergleich des baden-württembergischen FDP-Fraktionschefs Hans-Ulrich Rülke von mutmaßlichen Vergewaltigern mit den Flüchtlingen aus der LEA Ellwangen entschieden zurück.

Von Adelheid Gruber
Keine Hetze gegen Geflüchtete wegen Freiburg!
Alassa Mfouapon in Italien (rf-foto)

Der FDP-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg, Hans-Ulrich Rülke, vergleicht in einer Stellungnahme gegenüber den Stuttgarter Nachrichten (siehe dort, 6. November) die teilweise polizeibekannten, vorbestraften mutmaßlichen Vergewaltiger aus Freiburg mit Geflüchteten der LEA Ellwangen.

Rülke macht Opfer zu Tätern

Aus dem einzigen Grund, dass diese sich am 30. April 2018 solidarisch mit einem Mitgeflüchteten zeigten, der aus Angst vor der drohenden Abschiebung nach Italien laut und klagend um Hilfe rief. Damit macht Rülke gewissermaßen im Handstreich Opfer zu Tätern – zumindest wenn sie eine schwarze Hautfarbe tragen!

 

Vergewaltiger müssen ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Das Recht auf Zusammenschluss zum Einsatz für Demokratie und Menschenrechte muss gleichermaßen verteidigt und geschützt werden!

Bisher 18.212 Unterstützerinnen und Unterstützer

Die Petition wird bisher von 18.212 Menschen unterstützt - davon 128 Erstunterzeichner, 12.535 Online- und 5.549 Offline-Unterzeichner.

Alassa Mfouapons Klage im Fernsehen

In seiner Sendung "Aktuell Baden-Württemberg" vom 7. November berichtet der Südwestdeutsche Rundfunk (SWR) über die Klage Alassa Mfouapons gegen seine Abschiebung nach Italien. Der Beitrag läuft zwischen Minute 17.08 und 20.27. Die Sendung kann hier angesehen werden!