Gießen

Internationalistisches Bündnis solidarisch mit Gewerkschaftern

Im hessischen Hanau haben sich bei einer antifaschistischen Demonstration und Kundgebung zwei AfD-Anhänger unter die Antifaschisten gemischt.

Solidaritätserklärung

Sie überfielen einen Gewerkschafter und aktiven Betriebsrat und würgten ihn bis zur Bewusstlosigkeit. Er musste in einer Klinik behandelt werden.

 

Ulrike Eifler, Geschäftsführerin der DGB-Region Südosthessen. "Mich erschreckt die Skrupellosigkeit der Tat: am helllichten Tag, mitten in unserer Kundgebung und unter den Augen der Polizei – die Täter müssen sich sehr sicher fühlen", erklärte Eifler. Der Vorfall unterstreiche, "dass die AfD keine Spaßpartei, sondern hochgefährlich ist". Inzwischen wurde Strafanzeige wegen schwerer Körperverletzung gegen die beiden Männer gestellt, die anschließend an der Veranstaltung der AfD teilnahmen.

 

Das Internationalistische Bündnis Gießen solidarisiert sich mit den betroffenen Gewerkschafter(inne)n:

 

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Empörung haben wir von dem Angriff auf euch durch AfD-Anhänger erfahren und sprechen euch unsere volle Solidarität aus. Dieser Angriff hat unseres Erachtens den wahren Charakter der AfD als Wegbereiter des Faschismus vollends bestätigt. Er fällt in eine Zeit einer umfassenden Rechtsentwicklung unserer Regierung und vieler Regierungen europa- und weltweit. Die Antwort auf den Angriff auf euch und die gesamte Rechtsentwicklung kann nur die uneingeschränkte Solidarität und der enge Schulterschluss aller fortschrittlichen, linken und revolutionären Kräfte sein. Dafür stehen das Internationalistische Bündnis und seine Trägerorganisationen. Wir wünschen euch noch viel Kraft und Mut weiter zu kämpfen, kollegiale, solidarische Grüße, Internationalistisches Bündnis Gießen".