Freiheit für Turgut Kaya

Gestern europaweite Kranzniederlegung

Zum europaweiten Solidaritätstag mit Turgut Kaya fand gestern morgen, 11. Juli, um 11 Uhr, eine Solidaritätskundgebung an der griechischen Botschaft in Frankfurt am Main statt.

Korrespondenz aus Frankfurt am Main:
Gestern europaweite Kranzniederlegung
Der Eingang zur griechischen Botschaft in Frankfurt am Main "geschmückt" mit dem schwarzen Kranz für Turgut Kaya (rf-foto)

Ein wichtiger Erfolg der bisherigen europaweiten Proteste und Solidaritätsaktionen war die Freilassung seines Begleiters, und vor allem die Aufnahme von Turgut Kaya in einem zivilen Krankenhaus um seinen lebensbedrohlichen Zustand durch den 42-tägigen Hungerstreik zu behandeln.

 

Es wurde der ganze Vorgang der Inhaftierung von Turgut Kaya angeprangert. Europaweit werden im Auftrag der faschistischen Regierung Erdoğans fortschrittliche und revolutionäre Menschen verhaftet und so die Regierungen zu ihren Helfern gemacht. Damit muss Schluss sein. Keine Auslieferung von Turgut Kaya und von jedem anderen fortschrittlichen und revolutionären Menschen in die Folterkammern der Türkei.

Türkisches Regime hält zwei festgenommene griechische Soldaten als Austauschpfand

Turgut Kaya hat schon mehrfach Erfahrung mit unmenschlichen Torturen und Folter in türkischen Gefängnissen gemacht. Keine sich demokratisch nennende Regierung darf das unterstützen. Das türkische Regime hat zwei griechische Soldaten an der Grenze festgenommen um ein Austauschpfand für eine erpresste Auslieferung zu haben.

 

Kein solch menschenverachtender Deal darf hingenommen werden. „Hoch die internationale Solidarität“ riefen die Versammelten. Die Rechtsentwicklung in Europa und in Deutschland betrifft jeden kämpferischen Widerstand und jeden fortschrittlichen Journalismus und muss durch massenhafte Proteste, Widerstand und eine gemeinsame internationale Bündnisarbeit und gegenseitige Unterstützung gestoppt werden.

 

Wir fordern die sofortige Freilassung von Turgut Kaya und seine professionelle ärztliche Behandlung. „Freiheit für alle politischen Gefangenen“, das betrifft auch die immer noch in München einsitzenden Freunde und Genossen der ATIK.