Antifaschismus

Gelsenkirchen und Duisburg sagen „Nein“ zu „Die Rechte“

In Gelsenkirchen und Duisburg haben antifaschistische Bündnisse den faschistischen Schlägern von „Die Rechte“, die in beiden Städten Kundgebungen angemeldet hatten, klar die Rote Karte gezeigt.

Korrespondenzen/ffz
Gelsenkirchen und Duisburg sagen „Nein“ zu „Die Rechte“
Breiter antifaschistischer Gegenprotest in Duisburg. Mittendrin: die MLPD (rf-foto)

Aus Duisburg schreibt eine Korrespondentin: „Duisburg duldet keinen Faschistenaufmarsch in unserer Stadt und auch nicht in anderen Städten! Mehr als 250 Antifaschisten zeigten Flagge. Zirka 40 Mitglieder der ‚Rechten‘ versuchten vergeblich, mit aggressiver, rassistischer und nationalistischer Hetze für sich Stimmung zu machen.

Duisburg: Internationale Arbeitereinheit ist wichtig

In einem Redebeitrag eines IG Metall-Mitglieds wurde deutlich, wie notwendig heute die internationale Arbeitereinheit ist. Er warb für den Aufbau einer internationalen Einheitsfront im Internationalistischen Bündnis. Das Internationalistische Bündnis sowie das Rebellische Musikfestival wurden beworben, Literatur der MLPD wurde verkauft, Spenden gesammelt und zum nächsten Treffen des Internationalistischen Bündnisses in Duisburg-Marxloh eingeladen.“

Gelsenkirchen: Keine Faschisten-Kundgebung wegen antifaschistischer Gegenproteste

Auch in Gelsenkirchen bekam die faschistische Bande keinen Fuß auf den Boden: „Bei strahlendem Sonnenschein kamen drei- bis vierhundert ständige Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Protestkundgebung auf den Bahnhofsvorplatz in Gelsenkirchen, um gegen die geplante Kundgebung der Partei ‚Die Rechte‘ zu protestieren. Mit nur rund 25 Faschisten stand ‚Die Rechte‘ auf dem Bahnhofsvorplatz und konnte angesichts des zahlreichen und lautstarken Protestes ihre Kundgebung nicht durchführen.

 

Die MLPD und der Jugendverband REBELL waren aktiv beteiligt. Lisa Gärtner, die für die MLPD sprach, entlarvte die Demagogie der Partei ‚Die Rechte‘, die von sich behauptet, sie stünde auf der Seite der Armen. In Wirklichkeit steht sie auf der Seite der Reichen. Man muss unter den Antifaschisten über Meinungsverschiedenheiten diskutieren, aber da zusammenarbeiten, wo man zusammen kämpfen kann. Das war an diesem Tag auch gut gelungen.