Efrîn-Solidarität

Efrîn-Solidarität

Gelungenes internationalistisches Konzert in Berlin

Über 250 Menschen nahmen am 15. März in Berlin am Efrîn-Solidaritätskonzert im SO36 in Kreuzberg teil.

Von di / pi
Gelungenes internationalistisches Konzert in Berlin
Internationalistische Power auf der Bühne - hier unter anderem mit nümmes Straßenrock (rf-foto)

An dem Programm wirkten Musiker und Tänzer aus Kurdistan, Palästina, Afghanistan und Deutschland mit. Beteiligt waren die Sänger Ibrahim Kurdi und Shekib Mossadeq, die Gruppen Adar-Ensemble und Al Awda (Palästina Folklore Dabkeh Troupe), nümmes Straßenrock und die internationale Tanzgruppe GovendaKI.

Vielfältige Teilnahme

Im Wechsel dazu gab es kurze Filmbeiträge zum internationalen Frauentag in Efrîn und zum Gesundheitszentrum in Kobanê, Verschiedene Grußworte und kurze Redebeiträge wurden gehalten. Es sprachen Vertreter vom Verband kurdischer Ärzte, von der kurdischen Gemeinde zu Berlin und Brandenburg, vom Internationalistischen Bündnis und von der MLPD.

 

Weiter gab es Redebeiträge und Grußworte von einem kurdischen Genossen aus Efrîn, vom Vorsitzenden des afghanischen Kommunikations- und Kulturzentrums, vom Jugendverband REBELL und einem Gast von den Philippinen, der für die deutsch-philippinische Freundschaftsgesellschaft „Kapatiran“ sprach. Durch den Eintritt und durch Spenden wurden nach Abzug der Selbstkosten über 1.300 Euro für „Medizin für Efrîn“ gesammelt, was das angestrebte Ergebnis übertraf.

 

Gülistan Saribas vom Verband kurdischer Ärzte in Deutschland betonte besonders die internationalistische Vielfalt von Beiträgen und den Wunsch nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit. Andrew Schlüter, Landesvorsitzender der MLPD und Brigadist beim Bau des ICOR-Gesundheitszentrums in Kobanê, betonte, dass das Internationalistische Bündnis fortschrittlicher und revolutionärer Kräfte auch ein Ergebnis des Solidaritätspakts der ICOR mit dem kurdischen Befreiungskampf ist. Er rief dazu auf, dass mehr Kräfte daran mitwirken.