Berlin

Demonstrationen und Vorbereitung des Weltaktionstages „Efrîn wird leben“

Am Sonntag beteiligten sich in Berlin über 2000 Menschen an einer Solidaritätsdemonstration für Efrîn. Diese ging durch Kreuzberg. Dabei wurden in kurzer Zeit auch 400€ für „Medizin für Efrîn“ gesammelt, dann war die Spendendose voll.

Korrespondenz
Demonstrationen und Vorbereitung des Weltaktionstages „Efrîn wird leben“
(rf-foto)

Am gestrigen Montag beteiligten sich trotz strömenden Regens über 300 Menschen, zumeist Kurden, an einer Protestaktion. Auch die Berliner Montagsdemo und die MLPD hatten dazu aufgerufen. Der Auftakt war am Brandenburger Tor vor der US-Botschaft. Dann zog die Demonstration über die Straße „Unter den Linden“ zur russischen Botschaft.

 

In Redebeiträgen und Sprechparolen wurden immer wieder die barbarischen Angriffe der türkischen Armee und der mit ihr verbündeten islamistischen Banden auf die Zivilbevölkerung Efrîns  heftig attakiert. Ebenso die Zusammenarbeit der deutschen Bundesregierung, Russlands und der USA mit dem faschistischen Erdogan-Regime. Vorher zum Teil vorhandene Illusionen und Hoffnungen in die imperialistischen Regierungen weichen einer Wut und großen Sorge.

 

Die Polizei war mit einem Großaufgebot zugegen und sperrte besonders die russische Botschaft weiträumig ab. Bei beiden Demonstrationen sprach auch Dieter Ilius im Namen der MLPD. Seine Beiträge wurden wiederholt von Beifall und Sprechparolen unterbrochen. Vor der russischen Botschaft ging er auch auf den grundsätzlichen Unterschied zwischen der sozialistischen Sowjetunion und dem heutigen neuimperialistischen Russland ein.

 

„Alle Imperialisten raus aus Syrien“. Sprechparolen der kurdischen Teilnehmer attakierten Putin als Terroristen. Der Redner der MLPD lud zur  Beteiligung am Weltaktionstag „Efrin wird leben“ am 21. März auf, zu dem die ICOR und der ILPS aufgerufen haben. Die Initiative dazu in Berlin wird von einem wachsenden Kreis von Kräften unterstützt.

 

Für 16.30 ist an diesem Tage eine Kundgebung mit Kulturbeiträgen verschiedener Musikgruppen und eine Demonstration durch Kreuzberg angemeldet worden. Auftakt und Abschluss ist auf dem Oranienplatz. Die Mobilisierung dazu wird auch auf dem internationalistischen Solidaritätskonzert „Efrin muss leben“ am 15.3. im SO36, Oranienstr. 190, eine große Rolle spielen. Beginn ist dort um 19 Uhr.