Efrîn

Bundesweite Montagsdemo ruft zur Solidarität auf

Die bundesweite Montagsdemo protestiert entschieden gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe des faschistischen türkischen Regimes und ruft zur Solidarität mit dem Widerstand in Efrîn auf.

Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo

Die Koordinierungsgruppe Bundesweite Montagsdemo schreibt dazu in einer Pressemitteilung vom heutigen 12. März:

 

"Die Lage in Efrîn spitzt sich zu: Das Militär des faschistischen türkischen Regimes ist gemeinsam mit faschistisch-islamistischen Milizen bis kurz vor den Stadtrand von Efrîn (Rojava/Nordsyrien) herangerückt und versucht einen Belagerungsring zu schließen. Türkische Kampfjets bombardieren Teile der Stadt. Dort leben ca. 500.000 Menschen, viele davon Flüchtlinge. Die Trinkwasserversorgung wurde von den Invasoren gekappt. Ein Massaker an der Zivilbevölkerung und eine humanitäre Katastrophe drohen.

 

Die Kämpferinnen und Kämpfer, besonders der YPG und YPJ, leisten schon seit 51 Tagen gegen das militärtechnisch überlegene türkische Militär einen aufopferungsvollen und heldenhaften Widerstand. Zehntausende protestieren in ganz Rojava und Efrîn selbst auf den Straßen und stellen sich der völkerrechtswidrigen Aggression entgegen. Weltweit protestierten am Wochenende bereits Hunderttausende.

 

Vor drei Jahren, bei der Schlacht um Kobane, hat sich gezeigt, dass die internationale Solidarität eine starke Waffe ist.
Jeder Demokrat, jeder Antifaschist ist in dieser Situation herausgefordert, klar Stellung gegen diese völkerrechtswidrigen Angriffe zu beziehen und Solidarität mit dem Widerstand in Efrîn zu praktizieren.

 

Die Koordinierungsgruppe der Bundesweiten Montagsdemo erklärt: Wir werden bundesweit bei den heutigen Montagsdemonstrationen den Protest gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe des faschistischen türkischen Regimes und die Solidarität mit dem Widerstand in Efrîn zum Thema machen! Beteiligt euch!

 

Wir fordern:

  • Sofortiger Stopp der Angriffe auf Efrîn!
  • Keinerlei Beteiligung und militärische Unterstützung durch die Bundesregierung!
  • Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit der türkischen Regierung!
  • Hoch die Internationale Solidarität!