MLPD - Partei neuen Typs

Revolutionäre Alternative zum würdelosen Postengeschachere der GroKo

Unter der Bevölkerung wachsen Unverständnis und Empörung über den würdelosen Eiertanz der (möglichen) künftigen Koalitionäre aus CDU, CSU und SPD. Nach wenigen Stunden zog gestern SPD-Vorsitzender Martin Schulz seine Bewerbung als Außenminister zurück.

Von gis
Revolutionäre Alternative zum würdelosen Postengeschachere der GroKo
Der langjährige MLPD-Vorsitzende Stefan Engel und seine Nachfolgerin, Gabi Fechtner, bei der Übergabefeier (rf-foto)

Dies geschah nicht freiwillig und auch nicht, weil (Noch-)Außenminister Sigmar Gabriel (ebenfalls SPD) beleidigt war. Der Hintergrund des Koalitionspokers ist der Spagat zwischen den Anforderungen der Monopole an ihre geschäftsführende Regierung und was die Koalitionäre ihrer jeweiligen (bröckelnden) Massenbasis vermitteln können. Michael Groschek, Vorsitzender im mitgliederstärksten SPD-Landesverband Nordrhein-Westfalen, zog die Notbremse. Der ganze Landesverband könnte wackeln, wenn Schulz Außenminister würde. 

Postenpoker widert die Massen an

Während die SPD von einer offenen Parteienkrise gebeutelt wird, brodelt es bei der CDU und teilweise auch bei der CSU unter der Oberfläche. Immerhin müssen sie keinen Mitgliederentscheid bestehen. In den Meinungsumfragen sackt die Zustimmung zu den bürgerlichen Parteien und einer durch sie gebildeten möglichen Regierung weiter ab. Derzeit widert die Menschen mehr noch als der reaktionäre Koalitionsvertrag der Postenpoker an.

Parteienkrisen als Ausdruck der Krisenhaftigkeit des Imperialismus

Die Parteienkrisen spiegeln wider, dass der Imperialismus krisengeschüttelt ist. Wachsende zwischenimperialistische Widersprüche, Kriege, Umweltzerstörung, ins Unermessliche gesteigerte Ausbeutung - das hält dieses Gesellschaftssystem für die Massen bereit. Für diese kann es eine menschenwürdige Zukunft nur geben, wenn der Kapitalismus revolutionär durch den echten Sozialismus abgelöst wird.

MLPD setzt sich konsequent für den echten Sozialismus ein

Der revolutionäre Gehalt ihrer Arbeit prägt in der MLPD alles: die Weltanschauung, die Kleinarbeit, das Parteileben, das Menschenbild, den Umgang miteinander, die Streitkultur, das Finanzgebaren.

 

Stefan Engel, langjähriger Vorsitzender der MLPD: "Für uns Marxisten-Leninisten gilt, dass wir eine Strategie haben, die auf eine klassenlose Gesellschaft hinausläuft, in der die Menschen tatsächlich gleichberechtigt zusammenleben, wo jeder entsprechend seinen Möglichkeiten etwas gibt für die Gesellschaft, und jeder entsprechend seinen Bedürfnissen von der Gesellschaft versorgt wird. Wir zeigen auch, dass die Menschheit anders zusammenleben kann, nicht durch Konkurrenz getrieben, durch Kriege, durch Diskriminierung, durch Ausbeutung und Unterdrückung. Sie kann zusammenleben mit gegenseitigem Respekt, indem man die Menschen würdigt, indem man ihre Fähigkeiten würdigt und indem man auch Schwächen gemeinsam überwindet. Ich bin stolz auf unsere kommunistische Lebensauffassung von der klassenlosen Gesellschaft, die heute noch wichtiger geworden ist als je ... Wir wissen genau: Wenn es uns gelingt, die Menschen zusammenzuschließen, für ihre Rechte und für ihre Interessen, auf der Grundlage der Gleichberechtigung, auf der Grundlage der hohen Moral, die wir haben, dann wird das irgendwann mal überlegen sein."

"Wenn ihr einmal groß seid ..."

Menschen, die die Genossinnen und Genossen der MLPD näher kennenlernen und mit ihnen zusammenarbeiten, lassen meist nichts auf sie kommen. Das Argument "Jetzt verhaltet ihr euch super, aber was wird, wenn ihr auch groß und mächtig seid, werdet ihr dann nicht wie alle andern?" hört man in Gesprächen trotzdem oft. Diese Frage ist ja nicht so absurd. Der sozialistische Aufbau in der Sowjetunion und im China Mao Zedongs hat unauslöschliche Errungenschaften hervorgebracht. Die größte Katastrophe für die Menschheit war der Verrat am Sozialismus durch eine entartete Bürokratie: ausgehend vom 20. Parteitag der KPdSU 1956 in der Sowjetunion und in der DDR, nach dem Tod Mao Zedongs in China.

 

Die MLPD zog mit ihrer Gründung im Jahr 1982 als kommunistische Partei neuen Typs umfassende Schlussfolgerungen und entwickelt diese immer noch weiter. Sie praktiziert ein System der Selbstkontrolle und konnte so seit über 30 Jahren einen klaren revolutionären Kurs halten. Mit welcher Denkweise die Arbeit durchgeführt wird, inbesondere durch die Parteileitungen, nehmen die Mitglieder und unabhängige Kontrollkommissionen in Augenschein. Alle Leitungen sind zur regelmäßigen Rechenschaftslegung verpflichtet. In einer Atmosphäre der proletarischen Streitkultur gibt es keine Mitglieder erster und zweiter Klasse. Von den Funktionsträgern in der Partei geht Achtung und Respekt gegenüber jedem Mitglied aus. Mitglieder der MLPD in öffentlichen Ämtern sind verpflichtet, sich der Kritik ihrer Wähler regelmäßig zu stellen. Sie nehmen bewusst keine Privilegien finanzieller und materieller Art an.

Umgang mit Fehlern und Schwächen

Die MLPD führt ihre Arbeit in der kapitalistischen Gesellschaft durch, die kleinbürgerliche Denkweise bleibt da nicht „außen vor“, z. B. in der Form von kleinbürgerlich-parlamentarischen Maßstäben. Um mit Fehlern und Einflüssen der kleinbürgerlichen Denkweise fertig zu werden, nutzt die MLPD freimütige Kritik und offene Aussprache. Im Interview zum Jahreswechsel betonte die Vorsitzende der MLPD, Gabi Fechtner: „Für uns ist jeder einzelne Mensch entscheidend, den wir überzeugen konnten, uns zu wählen; jeder, der in der einen oder anderen fortschrittlichen Art und Weise aktiv geworden ist ... Wenn jedoch diese aktiv gewordenen Menschen manchmal sogar als „Helfer“ bezeichnet wurden, dann verletzt das die Zusammenarbeit auf Augenhöhe." Und so wurden bestimmte Mängel und Fehler zum Ausgangspunkt für weitreichende Schlussfolgerungen, wie die MLPD im Jahr 2018 ihre Kaderarbeit neuen Typs weiterentwickelt, um ihre Kräfte nachhaltig zu stärken.

Generationswechsel in der MLPD - das Gegenteil von Postengeschachere

Dem modernen Antikommunismus fallen keine sachlichen Argumente gegen den Sozialismus und die MLPD ein. So müssen immer wieder Gerüchte von angeblichen Säuberungen in der MLPD herhalten, wenn es Veränderungen in den führenden Parteigremien gibt. Tatsächlich ist es eines der Alleinstellungsmerkmale der MLPD, dass sie unaufgeregt und voller Vertrauen in die jüngere Generation einen Generationswechsel an der Parteispitze vorgenommen hat und in der ganzen Partei weiter vornimmt. In den Landesleitungen der MLPD arbeiten sich jüngere Genossinnen und Genossen ein, die örtlichen und Kreisleitungen verwirklichen den Generationswechsel, ältere Mitglieder wirken überall an der Ausbildung mit.

Stärkt die MLPD und den REBELL

Genossinnen und Genossen der MLPD werden angesichts der berechtigten Empörung der Menschen über die GroKo in nächster Zeit verstärkt für die revolutionäre Alternative werben. Die MLPD, dem kommunistischen Freiheitsideal verpflichtet, ist für den revolutionären Befreiungskampf der Arbeiterklasse unentbehrlich. Werdet Mitglied, spendet für den Generationswechsel, abonniert das Rote Fahne Magazin, stärkt MLPD und REBELL!