Krefeld

Antikommunist Blondin (CDU) schießt Eigentor

In Krefeld sorgt aktuell die örtliche CDU für Schlagzeilen: Die „Christdemokraten“ unter Parteichef Marc Blondin boykottieren das antifaschistische „Fest ohne Grenzen“, weil die DKP und die MLPD aktiver Teil des veranstaltenden Bündnisses "Krefeld für Toleranz und Demokratie" sind.

Pressemitteilung der MLPD Krefeld

Zum Boykott des „Fests ohne Grenzen“ durch die Krefelder CDU stellt Heiko Grupp, Bundestagskandidat im Wahlkreis 110 Krefeld I / Neuss II, im Auftrag der Krefelder MLPD fest:

Grundlegende Lehre aus dem Faschismus

1. Wir weisen Blondins Erpressungsversuch gegenüber den Veranstaltern zurück, erst wenn Kommunisten bzw. Marxisten-Leninisten ausgegrenzt würden, würde sich die CDU beteiligen. Das dokumentiert, dass diese selbsternannten „entschiedensten Kräfte für ein Krefeld ohne Nazis“ die grundlegende Lehre aus der faschistischen Diktatur in Deutschland aus antikommunistischen Motiven beiseite wischen: nur gemeinsam, über politische und weltanschauliche Grenzen hinweg, kann der Faschismus wirksam bekämpft und besiegt werden.

Protest gegen G20 war berechtigt

2. Als scheinbares „Argument“ dienen ihm „die Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg“. Es hätte ihn nur einen Mausklick gekostet, sich auf der MLPD-Homepage www.mlpd.de oder ihrem Nachrichtenportal www.rf-news.de über den Standpunkt und die Praxis der MLPD dazu zu informieren. In Hamburg protestierten über 150.000 vor allem junge Menschen – darunter die MLPD – kämpferisch engagiert, ohne sich provozieren zu lassen. Dieser Protest gegen die Verursacher von Hunger, Armut, Krieg, Flucht und Umweltzerstörung war berechtigt!

Regierung startet "Linksextremismus-Kampagne"

Unter den Augen des größten Polizeiaufgebots der letzten Jahrzehnte kam es im Schanzenviertel zu einem inszenierten Schauspiel der Randale und des Vandalismus. Das war reaktionäre, massenfeindliche Gewalt, die mit linkem oder fortschrittlichem Protest nichts zu tun hat. Inzwischen häufen sich die Beweise, dass es sich überwiegend um Provokateure, Faschisten und profimäßige Hooligans handelte. So wurden die gewünschten Bilder produziert, um die „Linksextremismus-Kampagne“ der Bundesregierung mit weiteren Einschränkungen der bürgerlich-demokratischen Rechte loszutreten. Eifrig beteiligt sich Blondin daran.

Extremistisch ist der Imperialismus

3. Die MLPD ist nicht extremistisch – extremistisch ist der Imperialismus. Die MLPD ist radikal links – weil wir den Dingen an die Wurzel gehen. Weil wir uns nicht abfinden mit Ausbeutung, Unterdrückung, Kriegen, Umweltzerstörung und Staatsterror. Weil wir deshalb im „Internationalistischen Bündnis“ arbeiten, dem sich bisher 16 Organisationen und über 16.000 Einzelpersonen angeschlossen haben. Dazu kandidiert die Internationalistische Liste/MLPD auch zur Bundestagswahl.

Schuss geht nach hinten los

4. Blondins Schuss wird nach hinten losgehen. Wir sind uns sicher, dass sich zahlreiche antifaschistisch eingestellte CDU-Mitglieder weder vom Besuch des „Festes ohne Grenzen“ noch von der Zusammenarbeit mit Kommunisten und Marxisten-Leninisten abhalten lassen werden.