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Der „Kurswechsel“ des Berthold Huber

Dresden (Korrespondenz): Wohl nicht ganz zufällig eineinhalb Jahre vor dem nächsten Gewerkschaftstag der IG Metall hat deren 1. Vorsitzender Berthold Huber das Buch „Kurswechsel für Deutschland – Die Lehren aus der Krise“ herausgebracht. Verbunden mit einer in der IGM-Zeitung „metall“ gestarteten Debatte um „Lösungen und Alternativen“. In dem rund 80-seitigen Eingangsbeitrag von Berthold Huber wird schnell klar, was er unter „Kurswechsel“ versteht. Seine Perspektive ist eine neue, „hubersche“ Variante des staatsmonopolistischen Kapitalismus. Dabei orientiert er sich an den kapitalistischen Ländern Skandinaviens, besonders Schweden, in denen es angeblich „faire“ Löhne gibt und die Verhältnisse sozialer, gerechter, demokratischer und ökologischer sind. Er schreibt: „Wir arbeiten daran, dass sich diese Gesellschaft für eine andere, bessere Wirtschaft entscheidet, die demokratisch, fair, sozial und ökologisch nachhaltig ist. Der Gewinn steht nicht länger im Mittelpunkt, sondern der Mensch.“

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