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TATORT Kurdistan

Von Rüstungsexporten, Kreditvergaben bis hin zu Giftgas und anderen Machenschaften deutscher Unternehmen in Kurdistan

Wir veröffentlichen hier den Aufruf zur Kampagne „Tatort Kurdistan“, der von kurdischen Organisationen in Deutschland initiiert wurde und von der MLPD unterstützt wird.

Der Krieg in Kurdistan wird international geführt und ist näher an uns dran, als viele glauben mögen. Während in der Region Kurdistan seit Jahrzehnten Widerstand geleistet wird, ziehen deutsche Unternehmen und die Regierung nahezu unbehelligt in Form von Rüstungs­exporten oder der Finanzierung und dem Bau von Staudämmen ihre Profite aus diesem Krieg. Die Bundesregierung arbeitet freudig mit der türkischen Re­gierung zusammen, wenn es um Auslie­ferungsanträge oder Rückführungsabkommen kurdischer Flüchtlinge geht. Solche Machenschaften müssen dort, wo sie zutage treten, genauso wie dort, wo sie entstehen, beleuchtet werden, müssen aufgezeigt, kritisiert und verhindert werden. Die Kampagne TATORT Kurdistan hat zum Ziel, die Verantwortung und die Rolle deutscher Unternehmen und der Bun­desregierung an geeigneten Orten sichtbar zu machen.

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