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Venezuela im Fadenkreuz des US-Imperialismus


Als im letzten Jahr der Präsident Venezuelas, Hugo Chávez, zur „Verteidigung des Vaterlandes“ aufrief, reagierten die bürgerlichen Massenmedien aufgeschreckt und empört. Hatte doch der neue US-Präsident Barack Obama im April 2009 auf dem Amerika-Gipfel versprochen, eine „neue Ära“ in den Beziehungen zu den lateinamerikanischen Ländern einzuleiten. Bisher wurde Lateinamerika vom US-Imperialismus als Hinterhof des eigenen Weltherrschaftsanspruchs angesehen, was nichts anderes bedeutete, als eine langjährige Ausblutung und Unterdrückung und fortlaufende militärische Interventionen.

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