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Wie die Mauer fiel – Zeitzeugen berichten …

Die Massendemonstrationen der demokratischen Volksbewegung in der DDR gegen das Honecker-Regime und für die Wiedervereinigung nahmen ihren Ausgangspunkt in Leipzig, wo am 4. September 1989 die erste Kundgebung auf dem Hof der Nikolaikirche stattfand. Bald fanden auch in anderen Städten der DDR, wie in Ostberlin, Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Plauen, Rostock und Schwerin, regelmäßige Massendemonstrationen statt, zum Teil auch an anderen Wochentagen. Die Sicherheitskräfte der DDR gingen teilweise mit Gewalt gegen die Demonstrierenden vor, vor allem am 2. Oktober 1989 und auch während der Feierlichkeiten zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR am 7. und 8. Oktober 1989. Der Öffnung der Berliner Mauer am 9. November 1989 ging zunächst der Rücktritt von SED-Chef Erich Honecker am 18. Oktober und kurz darauf der ganzen DDR-Regierung unter dem Druck der Massenproteste voraus.

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